Leckeres und Wissenswertes bei der Kräuterwanderung

Bei der Kräuterwanderung für Familien im Maisental, gab es für die Teilnehmenden viel Spannendes zu entdecken und zu probieren. Neben allerlei Wissenswertem, etwa wie man nahrhafte Brennnesselblätter pflückt, ohne sich zu verbrennen, wie ein Reim beim Erkennen von Giersch hilft und wann Waldmeister sein typisches Aroma entfaltet, stand vor allem das gemeinsame Erleben der Natur im Mittelpunkt.

Während der Wanderung wurden viele Insekten durchs Lupenglas beobachtet und zahlreiche heimische Kräuter gesammelt. Darunter Spitzwegerich, Gänseblümchen, Günsel, Knoblauchsrauke, Kleebüten, Bärlauch und Löwenzahn.

Im Anschluss stellten die Teilnehmenden daraus Kräutersalz und Aromazucker zum Mitnehmen her. Auch kulinarisch wurde es kreativ: die frischen Kräuter dienten zur Zubereitung verschiedener schmackhafter Kräuterbuttersorten. Gemeinsam ließ man sich die Kräuterbutter auf frischem Parkettbrot als wohlverdiente Stärkung nach der Wanderung schmecken.

Wir danken euch ganz herzlich fürs Kommen und mithelfen beim Sammeln und Zubereiten.

Text: Safia Rapp; Fotos: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Stöckesammler und –bastler in Obergröningen unterwegs

Unter dem Motto „Bock auf Stock“ trafen sich am 2. Mai neun Familien, um bei strahlendem Sonnenschein mit den Ortsgruppen Eschach und Untergröningen des Schwäbischen Albvereins zu einer kleinen Wanderung in Obergröningen aufzubrechen. Da sich alles um Stöcke drehte, startete die Aktion mit einer passenden Kennenlernrunde: Beim „Stockdrehen“ stellte sich jede Person mit ihrem Namen und ihrem Lieblingsessen vor.

Anschließend ging es los – vorbei an einem kleinen Teich mit Enten, an weißen Tauben, neugierigen Kühen auf der Weide, und sogar einem Pony mit einem Fohlen, das die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. Unterwegs wurden Stöcke gesammelt und natürlich auch damit gespielt. Einmal beim Stock-Staffellauf und einmal bei der Balancierstation. Dort versuchten die Teilnehmenden, Stöcke auf verschiedenen Körperteilen zu balancieren – auf Händen, Füßen, Bauch, Rücken, Schulter und sogar auf der Nase. Gar nicht so einfach!

Was darf bei einer echten Stöcke-Wanderung nicht fehlen? Stockbrot natürlich! Zurück am Grillplatz brannte das Lagerfeuer bereits und eifrig wurde Teig um die Stöcke gewickelt, um sich ein leckeres Stockbrot zu backen.

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, sich einen Mini-Maibaum für zuhause zu gestalten. Seht selbst, was für tolle bunte Bäumchen dabei entstanden sind:

Was für ein Glück, dass es so viele Stöcke gibt und man aus den einfachsten Dingen, die schönsten Sachen machen kann!

Text: Michaela Spielmann; Fotos: Michaela Spielmann und Alexander Wendelin

Neue Termine: Online Stammtisch der Albvereinsfamilie

Infos, Austausch und „Quatschen“ in gemütlicher Runde

Ihr seid aktiv in der Familienarbeit und habt Lust auf einen Austausch mit Gleichgesinnten in gemütlicher Runde? Dann seid Ihr bei unserem Online-Stammtisch genau richtig!

Jeder unsere Stammtische steht unter einem bestimmten Thema, am Anfang gibt es einen kurzen Input, bevor Ihr Euch frei austauschen und von den Erfahrungen anderer Ehrenamtlicher profitieren könnt!

Einfach ohne Anmeldung mit dem Zoom Link einloggen und los geht’s, jeweils von 19:00 – 20:00 Uhr.

Termine und Themenübersicht
Donnerstag, 18.06.2026 Sinneserfahrungen, Waldbaden, Yoga & Co. in der Familiengruppe
mit Andrea Friedel
Freitag,    03.07.2026 Spontane Spielideen ohne Material für unterwegs
mit Sonja Ulmer
Donnerstag, 16.07.2026 Waldspielgruppen mit kleineren Kindern
mit Nicole Mündler

 

Bienenwelt für Kinder erklärt in Jesingen

Am Samstag, 25. April trafen sich rund 17 Familien nachmittags am Jesinger Rathaus, um sich gemeinsam auf den Weg zu den Bienen zu machen.

Nach ca. 20 min Fußmarsch haben wir die Bienenstöcke erreicht. Hermann Schnizler begrüßte uns bereits einige Meter vor seinem Garten, um uns rechtzeitig die ersten Hinweise für das richtige Verhalten zu geben. Die Bienen waren bei herrlich warmem Sonnenschein sehr aufgeregt und fleißig am Ein- und Ausfliegen, um sich auf die Suche nach Blütenpollen und Nektar zu machen.

Nach einer spannenden Einführung in die wichtigsten Aufgaben im und am Bienenstock zeigte uns Hermann einen verlassenen Bienenstock von innen und erklärte dabei, wie die Bienen dort ihren vielen Aufgaben nachkommen. Und wie er sie bei der Honigproduktion übers Jahr unterstützt. Denn darum geht es für den Imker letztendlich: leckeren süßen Honig von den Bienen zu erhalten.

Im Anschluß durften die mutigsten Kinder und Erwachsenen noch in einen bevölkerten Bienenstock blicken. Dort konnten sogar Waben für künftige Königinnen bestaunt werden, die durch ihre Größe gleich auffielen.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, kein Kind von einer Biene geärgert oder gestochen wurde, machten sich die Familien auf den Rückweg zum Raum Lindach, in dem Monika Ernst bereits mit Getränken und einer kleinen Honigverkostung auf alle wartete. Frisch gestärkt ging es nun ans Basteln. Jedes Kind durfte sich eine kleine Blume mit Honigbiene als Erinnerung an diesen Tag aus Wabenplatten basteln. Toll, wie das duftete und wie schön bunt diese Blumen aus Wachs leuchteten. Zu guter Letzt konnte der Mittag noch gemütlich beim Malen, Erzählen und Hefezopf mit Honig genießen ausklingen. Vielen Dank für den schönen Nachmittag an alle helfenden Ehrenamtlichen der OG Jesingen!

Im Juni geht es weiter mit einer Bachwanderung für Familien. Der angekündigte Termin musste auf Sa 27. Juni verschoben werden. Herzliche Einladung dazu! Weitere Infos gibt es in Kürze auf der Homepage der OG Jesingen.

Text: Angelika Elsäßer; Bilder: OG Jesingen und Angelika Elsäßer

Wasser – Sonne – Lachen: Albvereinsaktionstage 2027

Wasser – Sonne – Lachen

Die Albvereinsaktionstage starten mit erfrischendem Wasserspaß 2027 in die fünfte Runde!

Im Juni haben unsere Ortsgruppen die Möglichkeit, eine Aktion für Kinder, Jugendliche und Familien anzubieten und werden dabei von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle unterstützt! Wir bieten Euch spritzige Aktionsideen zum Thema Wasser, Vorlagen für Eure Öffentlichkeitsarbeit, sowie kostenfreie Werbeartikel!

Alle Infos gibt es hier.

Drachenjagd bei der Familienfreizeit auf der Burg Derneck

Das Wetter spielte wunderbar mit am Familien-Freizeit-Wochenende auf der Burg Derneck vom 25. auf den 26. April 2026. 31 große und kleine mutige Rittersleut trafen sich am Samstagmittag auf der Burg ein, um miteinander eine tolle Zeit zu verbringen. Nachdem alle Gemächer bezogen waren und sich bei Kaffee, Tee und leckerem Hefezopf gestärkt wurde, machten sich alle startklar zur wagemutigen Drachenjagd. Hierbei musste der Lautertaldrache Zacharias überlistet werden und das konnte nur gelingen, in dem alle sich und ihre Stärken miteinbrachten. So wurden Schleimspuren gefunden, gefährliche Wasser überquert, Berge erklommen, Schnecken gegessen, das Gold der Lautertalzwerge transportiert und einige weitere abenteuerliche Aufgaben bewältigt. Schlussendlich schafften es die 9 Familien tatsächlich den Schatz zu finden und den Drachen so für alle Zeit ins Drachenloch zu verbannen.

Nach dieser aufregenden Mission entspannten sich alle beim Grillen am gemütlichen, knisternden Lagerfeuer. Mit Gitarrenliedern und instrumental begleiteter Musik ließen alle Drachenjäger den Abend entspannt ausklingen.

Am nächsten Morgen stand alles unter dem Motto „ritterliche Basteleien“. Bei Sonnenschein und guter Laune wurden Schwerter geschnitzt, Drachen und Wiesenkronen gebastelt, Schatztruhen und Taschen gestaltet und nebenher noch Mini-Drachen – vielleicht waren es auch Eidechsen – gefunden und genau beobachtet.

Die Familien wie auch die Leiterinnen Michaela Spielmann, Kirsten Klahold und Miriam Hozak verbrachten ein Wochenende mit viel Sonne, abwechslungsreichen Spielen, einer tollen Gemeinschaft und einem Ambiente wie zu Ritterzeiten. Es war wieder ein voller Erfolg und wenn es nach den Kindern ginge, könnte die nächste Freizeit gleich wieder starten.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team der Burg Derneck, die unseren Aufenthalt auf der Burg zu einem reibungslosen Miteinander gestalteten.

Text und Fotos: Miriam Hozak

Grünholz-Schnitzen als Verlängerung der Kindheit

Im Wanderheim Stetten führte die Taschenmesserpädagogin und Schnitzbuchautorin Astrid Schulte aus Stuttgart am 18. April eine 4,5-stündige Fortbildung für den Schwäbischen Albverein durch. Zwölf Teilnehmende aus der Region – von Backnang bis Nürtingen – erlernten praxisnah sichere Techniken und klare Regeln, um Kinder ab fünf Jahren verantwortungsvoll an das Schnitzen mit dem Zweihand-Taschenmesser heranzuführen.

Selbstwirksamkeit wurde unmittelbar von allen Teilnehmenden erfahren: Vom einfachen Mikadostab über das Buttermesser bis hin zum „Sausewind“-Spiel entstanden vielfältige Werkstücke aus Hasel, Linde, Birke und Kiefernrinde.

Die Fortbildung vermittelte fundiertes Wissen, stärkte Handlungssicherheit und Fingerfertigkeit und zeigte, wie Naturerleben, Kreativität, Begeisterung und Kompetenzentwicklung schnitzend verbunden werden können.

Vielen Dank an die wunderbare Betreuung vor Ort: Hauswartin Dani Steck. Übrigens hatten wir einen sehr guten „Schnitt“ durch die Holzfasern. Wir kamen komplett ohne Pflaster aus.

Schnitzfreudige Grüße von der Referentin Astrid Schulte
Näheres unter www.mehr-wald.de

Zwitschern, piepen und knabbern

Am 19. April war auf dem Volkmarsberg ein fröhliches Zwitschern und Piepen zu hören: Die Familiengruppe des Albvereins Oberkochen hatte zu einer Wanderung rund um die heimische Vogelwelt eingeladen. Mit dabei war die Meise Millie, ein Kuscheltier, das die Kinder gleich zu Beginn mit einer kniffligen Frage begrüßte: Wie viele Eier legt eigentlich eine Blaumeise? Die Antworten reichten von einem bis zu sechs Eiern. Umso größer war die Überraschung, als die Kinder spielerisch entdeckten, dass es in guten Jahren sogar bis zu 15 Eier sein können. Wie klein Meiseneier tatsächlich sind, zeigte die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann anschaulich – etwa so groß wie ein Palmkätzchen. Damit die Eier auch sicher gebettet sind, sammelten die Kinder unterwegs weiche Naturmaterialien und polsterten damit Millies Nistkasten gemütlich aus.

Als nächstes bewältigten sie beim Amsel-Stopp einen Parcours in typischer Amselgangart – laufend, hüpfend und mit Hilfe von Mama und Papa sogar „fliegend“. Am Ziel angekommen, wartete auf die kleinen Piepmätze zur Belohnung ein langer Gummiwurm.

Der weitere Aufstieg zur Volkmarsberghütte war noch einmal spannend: Als „Spatzenkinder“ mussten sich die Teilnehmenden vor Katzen und Falken in Sicherheit bringen. Das meisterten zum Glück alle erfolgreich und erreichten unversehrt die Grillstelle. Dort wurde neben Würstchen auch ein besonderer Knabbersnack über dem Lagerfeuer zubereitet: eine Mischung aus Körnern und Haferflocken, ganz nach Vogelart, verfeinert mit Honig. Dieser verschwand flugs in den kleinen und großen Schnäbeln und wie die Spatzen pfiff es zwar nicht von den Dächern, aber vom Volkmarsberg: „Piep, piep, das war ein toller Nachmittag!“

Wer Lust hat, beim nächsten Naturerlebnis dabei zu sein, ist bei unserer Wanderung „Gänseblümchen-Glück“ am 9. Mai herzlich willkommen.

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

 

 

Magische Steine und strahlende Kinderaugen – Ein besonderer Tag im Wald

Im Rahmen des Jahresprogramms des Schwäbischen Albvereins fand am 19.04.2026  in Gruibingen die Familienwanderung „Der Wald und die magischen Rätselsteine“ statt. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer von strahlendem Sonnenschein und Miriam Hozak, pädagogische Mitarbeiterin, herzlich begrüßt. Die sieben Familien standen bereits in den Startlöchern – nach einem kurzen Kennenlernspiel mit viel Lachen begann die Wanderung und die Suche nach den magischen Rätselsteinen.

Mit viel Spürsinn und Adleraugen gelang es den Kindern tatsächlich, alle Rätselsteine aufzuspüren. Jeder Fund brachte ein neues Natur-Rätsel und eröffnete spannende Einblicke: So erfuhren die Teilnehmer  an verschiedenen Stationen Wissenswertes über die Tiere des Waldes, den Waldboden, die Bäume sowie über die eigenen Sinne und das Miteinander als Menschen.

Neben dem Rätseln wurde auch gespielt und experimentiert, sodass alle – ob jung oder alt – aktiv eingebunden waren. Jürgen Fitzer von der OG Gruibingen bereicherte die Wanderung zusätzlich mit seinem Fachwissen über Bäume und Gesteine.

Besonders große Freude spiegelte sich in den strahlenden Augen der Kinder wider, als die Rätselsteine schließlich auf einen versteckten Schatz hinwiesen. Dieser wurde schnell entdeckt, musste jedoch zunächst mithilfe eines Lösungscodes „geknackt“ werden – ein gelungener Höhepunkt der Wanderung.

Zum Abschluss ließ die Gruppe den erlebnisreichen Tag in gemütlicher Runde beim Grillen ausklingen und wärmte sich am knisternden Feuer wieder auf.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch Gudrun Eberlein für die tolle Unterstützung sowie dem gesamten Team der OG Gruibingen für die hervorragende Organisation. Es war ein rundum gelungener Tag voller spannender Rätsel und gemeinsamer Erlebnisse.

Text: Miriam Hozak; Fotos: Gudrun Eberlein und Miriam Hozak

„Hudeln“ für Kartoffelkuchen im Hülbener Backhaus

Unter Federführung der Hülbener Ortsgruppe gemeinsam mit Bärbel Wölk und Andrea Richter durften 10 Kinder einen spannenden Nachmittag erleben.

Tatkräftig halfen sie beim Einfetten der Backbleche, Flechten und Verzieren des Teiges, sowie bei der Vorbereitung des Kartoffelkuchens mit. Dabei lernten sie auch, dass der „Schießer“ nichts mit Waffen zu tun hat und warum man im Backhaus besser eben doch „hudelt“.

Zwischendurch stärkten sich alle mit dem köstlichen, frisch gebackenen Kartoffelkuchen und selbstgemachtem Apfelsaft. Auch Spiel und Spaß im Freien.

Text und Fotos: S. Rapp (OG Hülben)