Euer Beitrag im Familienjahresprogramm 2027

Liebe Freunde der Albvereinsfamilie,

obwohl wir uns erst mitten im Jahr 2026 befinden, starten wir bereits jetzt mit der Planung für unser überregionales Familienjahresprogramm 2027. Wie jedes Jahr zählt Euer Engagement: Gemeinsam gestalten wir ein buntes, erlebnisreiches Programm, das Familien begeistert und zeigt, was unsere Albvereinsfamilie alles zu bieten hat. Bringt Euch ein – wir freuen uns auf Eure Ideen!


Vorteile für Eure Familiengruppe: mehr Aufmerksamkeit, neue Teilnehmer und umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit für Eure Veranstaltungen.


Das Jahresprogramm erscheint 2027 entweder digital inkl. Werbepostkarte oder wie gewohnt als gedruckte Broschüre.

Wichtiger Hinweis: Einsendeschluss ist der 20.09.2026. 

Hier könnt Ihr alle notwendigen Unterlagen für Eure Veranstaltung herunterladen:

 

Wir freuen uns auf Euer Feedback und sind wie immer gerne für Fragen da.

Barfuß die Welt entdecken

Am 4. Juli hatten die über 20 Teilnehmer der Barfußwanderung für Familien der Ortsgruppe Essingen und des Fachbereichs Familie jede Menge Spaß – und das mit nackten Füßen. In Tauchenweiler führte die Tour über Stock und Stein, Schotter und Wurzeln, und Gras und Blätter.

Zum Kennenlernen mussten die Teilnehmer zunächst mit einem Stift zwischen den Zehen ihren Namen auf ein Blatt schreiben. Gar nicht so einfach – doch so manches Ergebnis war durchaus lesbar. Die weitere Eingewöhnung fiel da schon leichter: Mit den Füßen wurden Stöcke im Kreis weitergegeben, bevor die Wanderung auf einem angenehmen Wiesenweg startete. Den Kindern war das jedoch schnell zu einfach und sie erkundeten stattdessen lieber barfuß die Ackerfurchen. Geschick bewiesen sie auch beim anschließenden Luftballonspiel, bei dem ein aufgeblasener, aber nicht verknoteter Luftballon zwischen den Zehen transportiert werden musste.

Auf halber Strecke bot das gemütliche Picknick am Weiher eine kleine Pause von der kribbelnden Fußmassage. Nachdem die Frösche bestaunt und ein Kletterbaum erobert worden waren, ging es schließlich wieder zurück zur Gaststätte. Dort waren sich alle einig: Daumen hoch – oder besser gesagt: Zehen hoch für dieses tolle Fußabenteuer!

Text: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin), Fotos: Michaela Spielmann und Antje Schwark (OG Essingen)

Neues Werbematerial: Aufkleber „Schön, dass Ihr da seid!“

Begrüßt die Mitglieder Eurer Familiengruppe mit einer liebevollen Botschaft! Der runde Aufkleber „Schön, dass ihr da seid!“ ist ideal für Eure Veranstaltungen. Ihr könnt ihn beispielsweise als Verschluss auf Geschenktüten nutzen, auf Umschläge kleben oder einfach als dekoratives Detail ergänzen – dieser Aufkleber sorgt sofort für eine herzliche und persönliche Atmosphäre. Er ist außerdem passend für den unseren Sammelpass, den „Albärtspass„.

Der Aufkleber ist aus Recycling Papier mit 35 mm Durchmesser und zu bestellen jeweils bogenweise (Ein Bogen mit 35 Aufklebern kostet 3,60€ inkl. Mwst) in unserem Online Shop!

Die anderen Aufkleber kennt Ihr bestimmt schon? Perfekt für den Albärtspass oder natürlich auch für sonstige Unterlagen. Sie sind ebenfalls für Euch erhältlich im Online Shop.

 

Bachwanderung in Mössingen: Mit kühlen Füßen auf Entdeckungstour

Mit kühlen Füßen durch die Steinlach ging es kürzlich bei einer von der Ortsgruppe Mössingen organisierten Bachwanderung. Die Steinlach ist ein rund 25 Kilometer langer Nebenfluss des Neckars. Sie entspringt auf einer Höhe von 710 Metern im Mössinger Stadtteil Talheim und überwindet auf ihrem Weg bis zur Mündung in Tübingen einen Höhenunterschied von 392 Metern.

Die Teilnehmenden hatten viel Spaß an den abwechslungsreichen Gewässerabschnitten mit unterschiedlichen Untergründen – von lehmigen und schlammigen Bereichen bis hin zu Schotterbänken und Steilufern. Dabei wurde deutlich, dass sich der Fluss ständig verändert.

Auch der Biber ist seit einiger Zeit wieder in der Region heimisch. Wir bestaunten den von ihm errichteten Staudamm sowie die typischen Bissspuren an den Baumstämmen, die seine Aktivitäten eindrucksvoll belegen.

Nach einer kurzen Pause auf einer verwunschen wirkenden Insel machten wir uns flussaufwärts auf den Rückweg zum Startpunkt.

Text und Foto: M. Müller (OG Mössingen)

Faszinierende Einblicke in die Welt der Wildbienen

„Summ, summ, summ, Biene summ herum!“ – im Mittelpunkt der gemeinsamen Albvereinsveranstaltung der Ortsgruppe Oberkochen und des Fachbereichs Familie standen am 20. Juni jedoch nicht die bekannten Honigbienen, sondern ihre wilden Verwandten: Wildbienen und Hummeln.

Dazu eingeladen war der Hummelexperte Torsten Felgenhauer. Er begrüßte die knapp 20 Teilnehmenden unweit des Treffpunkts in Unterkochen mit vielfältigem Anschauungsmaterial. Auf seinen großformatigen Tafeln konnten verschiedene Wildbienenarten aus nächster Nähe betrachtet werden. Zu jedem Bild wusste Torsten spannende Geschichten und erstaunliche Fakten zu erzählen.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass …

  • eine Hummel mit einem erhobenen Bein signalisiert, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte?
  • der Stachel vieler Wildbienen unsere Haut gar nicht durchdringen kann?
  • es sogenannte Kuckuckshummeln gibt, die ihre Eier in fremde Hummelnester legen?
  • Wildbienen und Hummeln auf besuchten Blüten ihren „Käsefußduft“ hinterlassen, an dem ihre Artgenossen erkennen, dass dort kein Nektar mehr zu holen ist?
  • Hummeln schon an kühlen Frühlingstagen unterwegs sind, weil sie sich mit ihren starken Brustmuskeln aufwärmen können?

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielen faszinierenden Geschichten, die Torsten nicht nur erzählte, sondern mit großer Begeisterung auch anschaulich vermittelte. Ein besonderes Highlight für die Kinder war das vorsichtige Streicheln einer Hummelkönigin aus Torstens mobilem Mini-Naturkundemuseum.

Anschließend ging es noch auf die Wiese, um gemeinsam nach Acker-, Erd- und Steinhummeln Ausschau zu halten. Tatsächlich wurden alle drei Arten entdeckt – ein gelungener Abschluss eines ebenso lehrreichen wie kurzweiligen Nachmittags.

Vielen Dank an Torsten Felgenhauer für seinen tollen Einsatz und die zahlreichen neuen Eindrücke aus der Welt der Hummeln und Wildbienen!

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Leinen los am Eschbach

Zwar zeigte sich das Wetter am 14. Juni nicht von seiner sonnigsten Seite, doch Wind und ein paar Wolken ließen über 20 Teilnehmer nicht davon abhalten bei der Familienveranstaltung „Schiff ahoi am Eschbach“ der Ortsgruppen Eschach und Untergröningen dabei zu sein.

Schon zu Beginn waren die Kinder mit großer Begeisterung dabei: Entlang des Weges galt es, versteckte Wassertiere zu entdecken und knifflige Fragen zu den Bewohnern von Bach, Fluss und Meer zu beantworten. Nachdem alle Aufgaben erfolgreich gelöst waren, wurden die Tiere kurzerhand immer wieder neu versteckt – weil es einfach so viel Spaß machte. So kam die Gruppe flugs am Ziel an, wo erst einmal ausgiebig gevespert wurde. Lange hielt es die meisten jedoch nicht auf ihren Plätzen, denn sie wollten den Bach erkunden und aus ihren gesammelten Rindenstücken und Ästen kleine Boote bauen. Mit einem Blatt als Segel waren die Schiffchen schnell fertig und wurden zu Wasser gelassen. Hier und da waren noch kleine Verbesserungen nötig, doch schließlich schwammen sie alle. Wer mochte, konnte zusätlich aus vorbereiteten Bauteilen ein Holzboot basteln.

Der Wasserspielplatz erwies sich als echtes Highlight, sodass der Abschied nicht leichtfiel. Mit einer weiteren Runde des beliebten Wassertiere-Versteckspiels verging jedoch auch der Rückweg ganz schnell. Und was war das für eine tolle Überraschung als am Ende jedes Kind einen blauen Delfin – eines der gesuchten Wassertiere – mit nach Hause nehmen durfte.

Ein herzliches Dankeschön gilt Jessica Kaut für die gelungene Durchführung der Veranstaltung sowie Alexander Wendelin für die Vorbereitung der Holzboote.

Die nächste Veranstaltung findet am 11. Juli statt. Dann heißt es: Schuhe in den Rucksack packen und die Natur barfuß entdecken!

Text: Michaela Spielmann; Fotos: Jessica Kaut und Michaela Spielmann

Leckeres und Wissenswertes bei der Kräuterwanderung

Bei der Kräuterwanderung für Familien im Maisental, gab es für die Teilnehmenden viel Spannendes zu entdecken und zu probieren. Neben allerlei Wissenswertem, etwa wie man nahrhafte Brennnesselblätter pflückt, ohne sich zu verbrennen, wie ein Reim beim Erkennen von Giersch hilft und wann Waldmeister sein typisches Aroma entfaltet, stand vor allem das gemeinsame Erleben der Natur im Mittelpunkt.

Während der Wanderung wurden viele Insekten durchs Lupenglas beobachtet und zahlreiche heimische Kräuter gesammelt. Darunter Spitzwegerich, Gänseblümchen, Günsel, Knoblauchsrauke, Kleebüten, Bärlauch und Löwenzahn.

Im Anschluss stellten die Teilnehmenden daraus Kräutersalz und Aromazucker zum Mitnehmen her. Auch kulinarisch wurde es kreativ: die frischen Kräuter dienten zur Zubereitung verschiedener schmackhafter Kräuterbuttersorten. Gemeinsam ließ man sich die Kräuterbutter auf frischem Parkettbrot als wohlverdiente Stärkung nach der Wanderung schmecken.

Wir danken euch ganz herzlich fürs Kommen und mithelfen beim Sammeln und Zubereiten.

Text: Safia Rapp; Fotos: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Stöckesammler und –bastler in Obergröningen unterwegs

Unter dem Motto „Bock auf Stock“ trafen sich am 2. Mai neun Familien, um bei strahlendem Sonnenschein mit den Ortsgruppen Eschach und Untergröningen des Schwäbischen Albvereins zu einer kleinen Wanderung in Obergröningen aufzubrechen. Da sich alles um Stöcke drehte, startete die Aktion mit einer passenden Kennenlernrunde: Beim „Stockdrehen“ stellte sich jede Person mit ihrem Namen und ihrem Lieblingsessen vor.

Anschließend ging es los – vorbei an einem kleinen Teich mit Enten, an weißen Tauben, neugierigen Kühen auf der Weide, und sogar einem Pony mit einem Fohlen, das die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. Unterwegs wurden Stöcke gesammelt und natürlich auch damit gespielt. Einmal beim Stock-Staffellauf und einmal bei der Balancierstation. Dort versuchten die Teilnehmenden, Stöcke auf verschiedenen Körperteilen zu balancieren – auf Händen, Füßen, Bauch, Rücken, Schulter und sogar auf der Nase. Gar nicht so einfach!

Was darf bei einer echten Stöcke-Wanderung nicht fehlen? Stockbrot natürlich! Zurück am Grillplatz brannte das Lagerfeuer bereits und eifrig wurde Teig um die Stöcke gewickelt, um sich ein leckeres Stockbrot zu backen.

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, sich einen Mini-Maibaum für zuhause zu gestalten. Seht selbst, was für tolle bunte Bäumchen dabei entstanden sind:

Was für ein Glück, dass es so viele Stöcke gibt und man aus den einfachsten Dingen, die schönsten Sachen machen kann!

Text: Michaela Spielmann; Fotos: Michaela Spielmann und Alexander Wendelin

Neue Termine: Online Stammtisch der Albvereinsfamilie

Infos, Austausch und „Quatschen“ in gemütlicher Runde

Ihr seid aktiv in der Familienarbeit und habt Lust auf einen Austausch mit Gleichgesinnten in gemütlicher Runde? Dann seid Ihr bei unserem Online-Stammtisch genau richtig!

Jeder unsere Stammtische steht unter einem bestimmten Thema, am Anfang gibt es einen kurzen Input, bevor Ihr Euch frei austauschen und von den Erfahrungen anderer Ehrenamtlicher profitieren könnt!

Einfach ohne Anmeldung mit dem Zoom Link einloggen und los geht’s, jeweils von 19:00 – 20:00 Uhr.

Termine und Themenübersicht
Donnerstag, 18.06.2026 Sinneserfahrungen, Waldbaden, Yoga & Co. in der Familiengruppe
mit Andrea Friedel
Freitag,    03.07.2026 Spontane Spielideen ohne Material für unterwegs
mit Sonja Ulmer
Donnerstag, 16.07.2026 Waldspielgruppen mit kleineren Kindern
mit Nicole Mündler

 

Bienenwelt für Kinder erklärt in Jesingen

Am Samstag, 25. April trafen sich rund 17 Familien nachmittags am Jesinger Rathaus, um sich gemeinsam auf den Weg zu den Bienen zu machen.

Nach ca. 20 min Fußmarsch haben wir die Bienenstöcke erreicht. Hermann Schnizler begrüßte uns bereits einige Meter vor seinem Garten, um uns rechtzeitig die ersten Hinweise für das richtige Verhalten zu geben. Die Bienen waren bei herrlich warmem Sonnenschein sehr aufgeregt und fleißig am Ein- und Ausfliegen, um sich auf die Suche nach Blütenpollen und Nektar zu machen.

Nach einer spannenden Einführung in die wichtigsten Aufgaben im und am Bienenstock zeigte uns Hermann einen verlassenen Bienenstock von innen und erklärte dabei, wie die Bienen dort ihren vielen Aufgaben nachkommen. Und wie er sie bei der Honigproduktion übers Jahr unterstützt. Denn darum geht es für den Imker letztendlich: leckeren süßen Honig von den Bienen zu erhalten.

Im Anschluß durften die mutigsten Kinder und Erwachsenen noch in einen bevölkerten Bienenstock blicken. Dort konnten sogar Waben für künftige Königinnen bestaunt werden, die durch ihre Größe gleich auffielen.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, kein Kind von einer Biene geärgert oder gestochen wurde, machten sich die Familien auf den Rückweg zum Raum Lindach, in dem Monika Ernst bereits mit Getränken und einer kleinen Honigverkostung auf alle wartete. Frisch gestärkt ging es nun ans Basteln. Jedes Kind durfte sich eine kleine Blume mit Honigbiene als Erinnerung an diesen Tag aus Wabenplatten basteln. Toll, wie das duftete und wie schön bunt diese Blumen aus Wachs leuchteten. Zu guter Letzt konnte der Mittag noch gemütlich beim Malen, Erzählen und Hefezopf mit Honig genießen ausklingen. Vielen Dank für den schönen Nachmittag an alle helfenden Ehrenamtlichen der OG Jesingen!

Im Juni geht es weiter mit einer Bachwanderung für Familien. Der angekündigte Termin musste auf Sa 27. Juni verschoben werden. Herzliche Einladung dazu! Weitere Infos gibt es in Kürze auf der Homepage der OG Jesingen.

Text: Angelika Elsäßer; Bilder: OG Jesingen und Angelika Elsäßer