Leckeres und Wissenswertes bei der Kräuterwanderung

Bei der Kräuterwanderung für Familien im Maisental, gab es für die Teilnehmenden viel Spannendes zu entdecken und zu probieren. Neben allerlei Wissenswertem, etwa wie man nahrhafte Brennnesselblätter pflückt, ohne sich zu verbrennen, wie ein Reim beim Erkennen von Giersch hilft und wann Waldmeister sein typisches Aroma entfaltet, stand vor allem das gemeinsame Erleben der Natur im Mittelpunkt.

Während der Wanderung wurden viele Insekten durchs Lupenglas beobachtet und zahlreiche heimische Kräuter gesammelt. Darunter Spitzwegerich, Gänseblümchen, Günsel, Knoblauchsrauke, Kleebüten, Bärlauch und Löwenzahn.

Im Anschluss stellten die Teilnehmenden daraus Kräutersalz und Aromazucker zum Mitnehmen her. Auch kulinarisch wurde es kreativ: die frischen Kräuter dienten zur Zubereitung verschiedener schmackhafter Kräuterbuttersorten. Gemeinsam ließ man sich die Kräuterbutter auf frischem Parkettbrot als wohlverdiente Stärkung nach der Wanderung schmecken.

Wir danken euch ganz herzlich fürs Kommen und mithelfen beim Sammeln und Zubereiten.

Text: Safia Rapp; Fotos: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Zu Besuch bei den fleißigen Bienen

Wunderbar warmes Frühlingswetter begrüßte die Familien aus Echterdingen und Umgebung am Samstag, den 09.05.26, als sie sich am Grillplatz in Stetten auf den Fildern zur gemeinsamen Veranstaltung trafen.

Ein Besuch bei Familie Koch und ihren Bienen stand auf dem Programm. Nach etwa 40 Minuten Fußmarsch war das Ziel erreicht und Frau Koch weihte uns in die Details ihrer Imkerei ein. Spannend, was dieses Hobby so alles mit sich bringt.

In Kleingruppen durften die Familien schließlich die Bienenstöcke bestaunen und das emsige Treiben in und am Bienenstock aus der Nähe beobachten. Die Wartezeit konnte noch mit Ausmalvorlagen und der Insektenfibel gefüllt werden.

Viel zu schnell war die Zeit vorbei – und der Rückweg zum Grillplatz stand an. Dort konnte jede Familie nach eigenem Gusto ihr mitgebrachtes Grillgut zubereiten und verzehren. Herzlichen Dank an Familie Koch für diesen tollen und informativen Nachmittag! Und natürlich auch an alle fleißigen Ehrenamtlichen der OG Echterdingen für ihre Mithilfe und Unterstützung.

Text: Angelika Elsäßer

Fotos: Familie Weig und Angelika Elsäßer

Feenzauber im Wald in Michelbach an der Bilz

Ein heftiger Sturm hat die Paradiesgärten der Feen im Wald bei der Jakobsruhe in Michelbach an der Bilz verwüstet. Überall herrschte großes Durcheinander – die Feen brauchten dringend Unterstützung, um ihre zauberhaften Gärten wieder aufzubauen. Genau dafür sorgte die Familiengruppe Schwäbisch Hall des Schwäbischen Albvereins am 17. Mai mit viel Fantasie, Tatkraft und guter Laune. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um den Feen zu helfen.

Zu Beginn wurde gemeinsam der Eingang ins Feenreich wiederhergestellt. Ein Efeukranz wurde mit bunten Wiesenblumen geschmückt, bevor die Kinder ganz vorsichtig darunter durchschreiten und ins Feenreich eintreten durften.

Auf dem weiteren Weg gab es noch andere Aufgaben: Mit einer „magischen Kamera“ sollten besonders schöne Plätze und Stellen entlang des Weges entdeckt werden. Dabei entstanden in den Zweierteams tolle Momentaufnahmen. Anschließend sammelten die Kinder in ihren Waldschatzkisten kleine Naturschätze wie Steine, Moos, Blüten, Rinde und Farn – wertvolle Materialien für den Wiederaufbau der Paradiesgärten.

Bevor die Arbeit jedoch beginnen konnte, war erst einmal eine ausgiebige Ess- und Spielpause an der Jakobsruhe nötig. Frisch gestärkt entstanden danach viele wunderschöne Paradiesgärtlein im Wald. Ein wenig „Feendünger“ dazu – und die Gärten waren fertig.

Zum Abschluss durfte jedes Kind noch einen eigenen kleinen Feengarten für zuhause gestalten. Seht hier die kreativen und zauberhaften Ergebnisse:

Als Dankeschön erhielten die Kinder von den Feen ein Blütenarmband zum Selbstgestalten und eine kleine Süßigkeit. Mit der süßen Kugel im Mund stand am Ende für alle fest: Ein Nachmittag bei den Feen ist etwas ganz Besonderes und einfach bezaubernd!

Text: M. Spielmann, Fotos: M. Spielmann und M. Modrzenski

Gänseblümchen machen glücklich

Das traf jedenfalls auf die rund 20 Teilnehmer der Veranstaltung „Gänseblümchen-Glück“ des Albvereins Oberkochen zu. Am 9. Mai stand das kleine Blümchen ganz im Mittelpunkt und sorgte für viele kleine und große Glücksmomente.

In der Kennenlernrunde erfuhren die Familien, wie viele unterschiedliche Namen das Gänseblümchen trägt. Bei manchen war es leicht zu erraten, warum es zum Beispiel auch Regenblume, Margritli oder Tausendschön genannt wird.

Dann hieß es: Augen offen halten! Als „Blumenfreunde“ in Zweier-Teams unterwegs machten sich die Kinder auf die Suche nach Blumen in verschiedenen Farben am Wegesrand. Die gesammelten Sträußchen wurden beim ersten Stopp bestaunt, bevor jeder daraus sein eigenes Blütenarmband gestalten und mit weiteren Fundstücken verschönern konnte.

Kurz vor der Skihütte wurde schließlich das erste Gänseblümchen entdeckt. Gemeinsam mit Löwenzahnblüten wurden einige davon gesammelt, denn an der Grillstelle wartete bereits das Lagerfeuer. Dort wurden Pfannkuchen gebacken und anschließend mit Gänseblümchen sowie gelbem Löwenzahnblütenzucker verziert. Das schmeckte herrlich und rundete den blumigen Nachmittag perfekt ab. Viel mehr als ein paar Gänseblümchen braucht es manchmal eben nicht zum Glücklichsein!

Wer das nächste Mal mit uns raus ins Glück möchte, ist herzlich zur „Entdeckungstour zu den Wildbienen“ am 20. Juni eingeladen.

Text und Fotos: M. Spielmann

Blütenzauber auf dem Butterbrot mit der Familiengruppe Mögglingen

Im Mai zeigt sich die Natur in voller Blüte: Die Wiesen leuchten in sattem Grün und sind übersät mit gelben und weißen Blüten. Dass sich dazwischen auch blaue, pinke, rosa- und lilafarbene Blumen verbergen, erkennt man oft erst auf den zweiten Blick.

Die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Mögglingen hat sich diese Vielfalt bei ihrer „Blütenzauber“-Wanderung am 5. Mai rund um den Kolbenberg genauer angeschaut und Blumen in allen Farben gesammelt. Das war wahrlich zauberhaft, was da schließlich an Farben und Formen auf dem großen Tuch auf dem Boden ausgebreitet lag.

Einige Blüten davon waren essbar und wurden beim Wiesenpicknick direkt ausprobiert. Gemeinsam wurden Gurkentaler, Löwenzahnblütenzucker und Blütenbutterbrote mit selbst geschüttelter Butter zubereitet. Ein süßer Nachtisch mit Erdbeeren, schön verziert mit Gänseblümchen, durfte natürlich nicht fehlen. Der gelbe Zucker war der Favorit der Kinder, der Rest schmeckte jedoch auch hervorragend. Am Ende blieb jedenfalls nichts übrig.

Gut gestärkt meisterte die Gruppe dann auch den restlichen Weg um den Kolbenberg. Unterwegs wurden zahlreiche Ameisenhügel bestaunt und zum Abschluss gestaltete jedes Kind ein Blüten-Powerarmband. Mit diesen „Superkräften“ war der Parkplatz schnell erreicht, wo die Teilnehmer mit einer Pusteblumen-Massage verabschiedet wurden – bis zur nächsten Aktion am 5. Juli, wenn eine Barfußtour in Tauchenweiler auf dem Programm steht.

Text: M. Spielmann, Bilder S. Bonnet

 

Stöckesammler und –bastler in Obergröningen unterwegs

Unter dem Motto „Bock auf Stock“ trafen sich am 2. Mai neun Familien, um bei strahlendem Sonnenschein mit den Ortsgruppen Eschach und Untergröningen des Schwäbischen Albvereins zu einer kleinen Wanderung in Obergröningen aufzubrechen. Da sich alles um Stöcke drehte, startete die Aktion mit einer passenden Kennenlernrunde: Beim „Stockdrehen“ stellte sich jede Person mit ihrem Namen und ihrem Lieblingsessen vor.

Anschließend ging es los – vorbei an einem kleinen Teich mit Enten, an weißen Tauben, neugierigen Kühen auf der Weide, und sogar einem Pony mit einem Fohlen, das die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. Unterwegs wurden Stöcke gesammelt und natürlich auch damit gespielt. Einmal beim Stock-Staffellauf und einmal bei der Balancierstation. Dort versuchten die Teilnehmenden, Stöcke auf verschiedenen Körperteilen zu balancieren – auf Händen, Füßen, Bauch, Rücken, Schulter und sogar auf der Nase. Gar nicht so einfach!

Was darf bei einer echten Stöcke-Wanderung nicht fehlen? Stockbrot natürlich! Zurück am Grillplatz brannte das Lagerfeuer bereits und eifrig wurde Teig um die Stöcke gewickelt, um sich ein leckeres Stockbrot zu backen.

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, sich einen Mini-Maibaum für zuhause zu gestalten. Seht selbst, was für tolle bunte Bäumchen dabei entstanden sind:

Was für ein Glück, dass es so viele Stöcke gibt und man aus den einfachsten Dingen, die schönsten Sachen machen kann!

Text: Michaela Spielmann; Fotos: Michaela Spielmann und Alexander Wendelin

Neue Termine: Online Stammtisch der Albvereinsfamilie

Infos, Austausch und „Quatschen“ in gemütlicher Runde

Ihr seid aktiv in der Familienarbeit und habt Lust auf einen Austausch mit Gleichgesinnten in gemütlicher Runde? Dann seid Ihr bei unserem Online-Stammtisch genau richtig!

Jeder unsere Stammtische steht unter einem bestimmten Thema, am Anfang gibt es einen kurzen Input, bevor Ihr Euch frei austauschen und von den Erfahrungen anderer Ehrenamtlicher profitieren könnt!

Einfach ohne Anmeldung mit dem Zoom Link einloggen und los geht’s, jeweils von 19:00 – 20:00 Uhr.

Termine und Themenübersicht
Donnerstag, 18.06.2026 Sinneserfahrungen, Waldbaden, Yoga & Co. in der Familiengruppe
mit Andrea Friedel
Freitag,    03.07.2026 Spontane Spielideen ohne Material für unterwegs
mit Sonja Ulmer
Donnerstag, 16.07.2026 Waldspielgruppen mit kleineren Kindern
mit Nicole Mündler

 

Bienenwelt für Kinder erklärt in Jesingen

Am Samstag, 25. April trafen sich rund 17 Familien nachmittags am Jesinger Rathaus, um sich gemeinsam auf den Weg zu den Bienen zu machen.

Nach ca. 20 min Fußmarsch haben wir die Bienenstöcke erreicht. Hermann Schnizler begrüßte uns bereits einige Meter vor seinem Garten, um uns rechtzeitig die ersten Hinweise für das richtige Verhalten zu geben. Die Bienen waren bei herrlich warmem Sonnenschein sehr aufgeregt und fleißig am Ein- und Ausfliegen, um sich auf die Suche nach Blütenpollen und Nektar zu machen.

Nach einer spannenden Einführung in die wichtigsten Aufgaben im und am Bienenstock zeigte uns Hermann einen verlassenen Bienenstock von innen und erklärte dabei, wie die Bienen dort ihren vielen Aufgaben nachkommen. Und wie er sie bei der Honigproduktion übers Jahr unterstützt. Denn darum geht es für den Imker letztendlich: leckeren süßen Honig von den Bienen zu erhalten.

Im Anschluß durften die mutigsten Kinder und Erwachsenen noch in einen bevölkerten Bienenstock blicken. Dort konnten sogar Waben für künftige Königinnen bestaunt werden, die durch ihre Größe gleich auffielen.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, kein Kind von einer Biene geärgert oder gestochen wurde, machten sich die Familien auf den Rückweg zum Raum Lindach, in dem Monika Ernst bereits mit Getränken und einer kleinen Honigverkostung auf alle wartete. Frisch gestärkt ging es nun ans Basteln. Jedes Kind durfte sich eine kleine Blume mit Honigbiene als Erinnerung an diesen Tag aus Wabenplatten basteln. Toll, wie das duftete und wie schön bunt diese Blumen aus Wachs leuchteten. Zu guter Letzt konnte der Mittag noch gemütlich beim Malen, Erzählen und Hefezopf mit Honig genießen ausklingen. Vielen Dank für den schönen Nachmittag an alle helfenden Ehrenamtlichen der OG Jesingen!

Im Juni geht es weiter mit einer Bachwanderung für Familien. Der angekündigte Termin musste auf Sa 27. Juni verschoben werden. Herzliche Einladung dazu! Weitere Infos gibt es in Kürze auf der Homepage der OG Jesingen.

Text: Angelika Elsäßer; Bilder: OG Jesingen und Angelika Elsäßer

Wasser – Sonne – Lachen: Albvereinsaktionstage 2027

Wasser – Sonne – Lachen

Die Albvereinsaktionstage starten mit erfrischendem Wasserspaß 2027 in die fünfte Runde!

Im Juni haben unsere Ortsgruppen die Möglichkeit, eine Aktion für Kinder, Jugendliche und Familien anzubieten und werden dabei von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle unterstützt! Wir bieten Euch spritzige Aktionsideen zum Thema Wasser, Vorlagen für Eure Öffentlichkeitsarbeit, sowie kostenfreie Werbeartikel!

Alle Infos gibt es hier.

Drachenjagd bei der Familienfreizeit auf der Burg Derneck

Das Wetter spielte wunderbar mit am Familien-Freizeit-Wochenende auf der Burg Derneck vom 25. auf den 26. April 2026. 31 große und kleine mutige Rittersleut trafen sich am Samstagmittag auf der Burg ein, um miteinander eine tolle Zeit zu verbringen. Nachdem alle Gemächer bezogen waren und sich bei Kaffee, Tee und leckerem Hefezopf gestärkt wurde, machten sich alle startklar zur wagemutigen Drachenjagd. Hierbei musste der Lautertaldrache Zacharias überlistet werden und das konnte nur gelingen, in dem alle sich und ihre Stärken miteinbrachten. So wurden Schleimspuren gefunden, gefährliche Wasser überquert, Berge erklommen, Schnecken gegessen, das Gold der Lautertalzwerge transportiert und einige weitere abenteuerliche Aufgaben bewältigt. Schlussendlich schafften es die 9 Familien tatsächlich den Schatz zu finden und den Drachen so für alle Zeit ins Drachenloch zu verbannen.

Nach dieser aufregenden Mission entspannten sich alle beim Grillen am gemütlichen, knisternden Lagerfeuer. Mit Gitarrenliedern und instrumental begleiteter Musik ließen alle Drachenjäger den Abend entspannt ausklingen.

Am nächsten Morgen stand alles unter dem Motto „ritterliche Basteleien“. Bei Sonnenschein und guter Laune wurden Schwerter geschnitzt, Drachen und Wiesenkronen gebastelt, Schatztruhen und Taschen gestaltet und nebenher noch Mini-Drachen – vielleicht waren es auch Eidechsen – gefunden und genau beobachtet.

Die Familien wie auch die Leiterinnen Michaela Spielmann, Kirsten Klahold und Miriam Hozak verbrachten ein Wochenende mit viel Sonne, abwechslungsreichen Spielen, einer tollen Gemeinschaft und einem Ambiente wie zu Ritterzeiten. Es war wieder ein voller Erfolg und wenn es nach den Kindern ginge, könnte die nächste Freizeit gleich wieder starten.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team der Burg Derneck, die unseren Aufenthalt auf der Burg zu einem reibungslosen Miteinander gestalteten.

Text und Fotos: Miriam Hozak