Grünholz-Schnitzen als Verlängerung der Kindheit

Im Wanderheim Stetten führte die Taschenmesserpädagogin und Schnitzbuchautorin Astrid Schulte aus Stuttgart am 18. April eine 4,5-stündige Fortbildung für den Schwäbischen Albverein durch. Zwölf Teilnehmende aus der Region – von Backnang bis Nürtingen – erlernten praxisnah sichere Techniken und klare Regeln, um Kinder ab fünf Jahren verantwortungsvoll an das Schnitzen mit dem Zweihand-Taschenmesser heranzuführen.

Selbstwirksamkeit wurde unmittelbar von allen Teilnehmenden erfahren: Vom einfachen Mikadostab über das Buttermesser bis hin zum „Sausewind“-Spiel entstanden vielfältige Werkstücke aus Hasel, Linde, Birke und Kiefernrinde.

Die Fortbildung vermittelte fundiertes Wissen, stärkte Handlungssicherheit und Fingerfertigkeit und zeigte, wie Naturerleben, Kreativität, Begeisterung und Kompetenzentwicklung schnitzend verbunden werden können.

Vielen Dank an die wunderbare Betreuung vor Ort: Hauswartin Dani Steck. Übrigens hatten wir einen sehr guten „Schnitt“ durch die Holzfasern. Wir kamen komplett ohne Pflaster aus.

Schnitzfreudige Grüße von der Referentin Astrid Schulte
Näheres unter www.mehr-wald.de

Zwitschern, piepen und knabbern

Am 19. April war auf dem Volkmarsberg ein fröhliches Zwitschern und Piepen zu hören: Die Familiengruppe des Albvereins Oberkochen hatte zu einer Wanderung rund um die heimische Vogelwelt eingeladen. Mit dabei war die Meise Millie, ein Kuscheltier, das die Kinder gleich zu Beginn mit einer kniffligen Frage begrüßte: Wie viele Eier legt eigentlich eine Blaumeise? Die Antworten reichten von einem bis zu sechs Eiern. Umso größer war die Überraschung, als die Kinder spielerisch entdeckten, dass es in guten Jahren sogar bis zu 15 Eier sein können. Wie klein Meiseneier tatsächlich sind, zeigte die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann anschaulich – etwa so groß wie ein Palmkätzchen. Damit die Eier auch sicher gebettet sind, sammelten die Kinder unterwegs weiche Naturmaterialien und polsterten damit Millies Nistkasten gemütlich aus.

Als nächstes bewältigten sie beim Amsel-Stopp einen Parcours in typischer Amselgangart – laufend, hüpfend und mit Hilfe von Mama und Papa sogar „fliegend“. Am Ziel angekommen, wartete auf die kleinen Piepmätze zur Belohnung ein langer Gummiwurm.

Der weitere Aufstieg zur Volkmarsberghütte war noch einmal spannend: Als „Spatzenkinder“ mussten sich die Teilnehmenden vor Katzen und Falken in Sicherheit bringen. Das meisterten zum Glück alle erfolgreich und erreichten unversehrt die Grillstelle. Dort wurde neben Würstchen auch ein besonderer Knabbersnack über dem Lagerfeuer zubereitet: eine Mischung aus Körnern und Haferflocken, ganz nach Vogelart, verfeinert mit Honig. Dieser verschwand flugs in den kleinen und großen Schnäbeln und wie die Spatzen pfiff es zwar nicht von den Dächern, aber vom Volkmarsberg: „Piep, piep, das war ein toller Nachmittag!“

Wer Lust hat, beim nächsten Naturerlebnis dabei zu sein, ist bei unserer Wanderung „Gänseblümchen-Glück“ am 9. Mai herzlich willkommen.

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

 

 

Magische Steine und strahlende Kinderaugen – Ein besonderer Tag im Wald

Im Rahmen des Jahresprogramms des Schwäbischen Albvereins fand am 19.04.2026  in Gruibingen die Familienwanderung „Der Wald und die magischen Rätselsteine“ statt. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer von strahlendem Sonnenschein und Miriam Hozak, pädagogische Mitarbeiterin, herzlich begrüßt. Die sieben Familien standen bereits in den Startlöchern – nach einem kurzen Kennenlernspiel mit viel Lachen begann die Wanderung und die Suche nach den magischen Rätselsteinen.

Mit viel Spürsinn und Adleraugen gelang es den Kindern tatsächlich, alle Rätselsteine aufzuspüren. Jeder Fund brachte ein neues Natur-Rätsel und eröffnete spannende Einblicke: So erfuhren die Teilnehmer  an verschiedenen Stationen Wissenswertes über die Tiere des Waldes, den Waldboden, die Bäume sowie über die eigenen Sinne und das Miteinander als Menschen.

Neben dem Rätseln wurde auch gespielt und experimentiert, sodass alle – ob jung oder alt – aktiv eingebunden waren. Jürgen Fitzer von der OG Gruibingen bereicherte die Wanderung zusätzlich mit seinem Fachwissen über Bäume und Gesteine.

Besonders große Freude spiegelte sich in den strahlenden Augen der Kinder wider, als die Rätselsteine schließlich auf einen versteckten Schatz hinwiesen. Dieser wurde schnell entdeckt, musste jedoch zunächst mithilfe eines Lösungscodes „geknackt“ werden – ein gelungener Höhepunkt der Wanderung.

Zum Abschluss ließ die Gruppe den erlebnisreichen Tag in gemütlicher Runde beim Grillen ausklingen und wärmte sich am knisternden Feuer wieder auf.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch Gudrun Eberlein für die tolle Unterstützung sowie dem gesamten Team der OG Gruibingen für die hervorragende Organisation. Es war ein rundum gelungener Tag voller spannender Rätsel und gemeinsamer Erlebnisse.

Text: Miriam Hozak; Fotos: Gudrun Eberlein und Miriam Hozak

„Hudeln“ für Kartoffelkuchen im Hülbener Backhaus

Unter Federführung der Hülbener Ortsgruppe gemeinsam mit Bärbel Wölk und Andrea Richter durften 10 Kinder einen spannenden Nachmittag erleben.

Tatkräftig halfen sie beim Einfetten der Backbleche, Flechten und Verzieren des Teiges, sowie bei der Vorbereitung des Kartoffelkuchens mit. Dabei lernten sie auch, dass der „Schießer“ nichts mit Waffen zu tun hat und warum man im Backhaus besser eben doch „hudelt“.

Zwischendurch stärkten sich alle mit dem köstlichen, frisch gebackenen Kartoffelkuchen und selbstgemachtem Apfelsaft. Auch Spiel und Spaß im Freien.

Text und Fotos: S. Rapp (OG Hülben)

Kleine Tiere – große Wirkung: eine Regenwurmexpedition

Es hat geregnet an diesem Sonntagnachmittag. Sogar reichlich. Und das war, wie sich herausstellte, das Beste, was dem Nachmittag passieren konnte.

Zehn Kinder mit ihren Erwachsenen trafen sich auf der Albvereinswiese, um dem heimlichsten Gärtner des Bodens zu begegnen: dem Regenwurm. Die Tiere kamen ihren Besucherinnen und Besuchern schon auf den Wegen entgegen.

Was folgte, war echter Forschergeist: Die Kinder gruben mit bloßen Händen, richteten ihren Würmern kleine Hotels in durchsichtigen Bechern ein, fütterten sie mit Möhren- und Kartoffelschalen und einem Hauch Kaffeesatz – und lernten dabei ganz nebenbei, warum der Boden unter unseren Füßen lebt und atmet. Am Ende des Nachmittags bestellten sie gemeinsam ein kleines Wildblumenbeet – und ließen ihre Würmer frei, damit diese ihre Arbeit tun können.

In ein paar Wochen werden die ersten Blüten zeigen, ob die kleinen Helfer gute Arbeit geleistet haben. Wir sind gespannt.

Text und Fotos: R. Störk (OG Degerschlacht)

Osterschatzsuche bei strahlendem Sonnenschein

Sonntagnachmittag und strahlender Sonnenschein – besser hätte der Rahmen für die Osterschatzsuche der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Degerschlacht kaum sein können. Am Sonntag, den 22. März, hatten sich kleine und große Schatzsucher auf der Albvereinswiese hinter dem Spielplatz in der Schinkelstraße getroffen, um gemeinsam nach den Dingen zu suchen, die der Osterhase auf seinem Weg verloren hatte. Weil er besonders schnell sein wollte, machte er besonders große Sprünge. Und bei jedem Hüpfer fiel etwas aus seinem Korb, was eigentlich für die Osterdekoration vorgesehen war.

Eier, Schleifen und allerlei Schmuck für das Osterfest lagen nun verstreut auf Wiesen- und Feldwegen – genau dort, wo es besonders holperte. Die Aufgabe der Kinder war klar: Alles wiederfinden, damit der Osterhase später auch weiß, wo er seine Ostereier verstecken soll. Zusätzlich sollte jedes Kind einen passenden Zweig finden, um daraus später ein eigenes Oster-Mobile zu basteln.

Das Bilderbuch-Frühlingswetter hatte viele Familien raus in die Natur gelockt. Angemeldet hatten sich ursprünglich 11 Kinder und 9 Erwachsene. Doch die Osterschatzsuche hatte sich herumgesprochen und so waren es schließlich rund 50 Personen, darunter 23 Kinder und drei Helferinnen und Helfer des Schwäbischen Albvereins: Heidrun Seifert, Peter Schweikert und Regina Störk, die sich gemeinsam auf die Suche machten.

Mit den gesammelten Schätzen wollten die Teilnehmer im Jugendraum des Rathauses ihre Osterdekoration basteln. Doch schnell war klar: Für 50 Personen würde der Platz niemals reichen. Zum Glück hatte Peter Schweikert den Garagenschlüssel mitgebracht und baute kurzerhand zusätzliche Tische und Stühle auf dem Vorplatz auf. Bei dem herrlichen Frühlingswetter war das Basteln im Freien ohnehin viel schöner als drinnen.

Ausmalbilder, Buntstifte, bunte Bänder, Moos, Federn, glitzernde Sticker, Styroporeier sowie Papier zum Ausschneiden von Eiern und Hasen – es fehlte an nichts. Mit viel Fantasie entstanden daraus wunderschöne Oster-Mobile und -sträuße. Zusätzlich konnten die Kinder kleine Töpfchen bemalen und anschließend Kresse einsäen – ein kleines Stück Frühling zum Mitnehmen nach Hause.

Text und Foto: R. Störk (OG Degerschlacht)

Frühingswichtel im Wald unterwegs- Veranstaltung der „Minis“ der OG Einsingen

Sieben Familien mit Kindern im Alter von wenigen Monaten bis zu fünf Jahren nahmen in Einsingen am Sonntag, den 22.03.26, an der Veranstaltung „Im Frühlingswichtelwald“ teil.

Nach einem gemeinsamen Einstieg und dem Gang durch ein „Zaubertor“ erkundeten die Kinder den Wald auf der Suche nach Wichtelspuren. Mit viel Fantasie entstanden kleine Häuser, Brücken und Höhlen, bevor gemeinsam ein großer Wichtelgarten aus Naturmaterialien gebaut wurde.

Zwei Lieder und eine abschließende Geschichte rundeten die Veranstaltung ab und alle Teilnehmer konnten müde und zufrieden nach Hause entlassen werden.

Text: K. Klahold

 

Nachtabenteuer im Botanischen Garten Tübingen

Am Abend des 28.03.26 trafen sich 12 Teilnehmer hoch motiviert zur Führung im Tropenhaus des botanischen Gartens in Tübingen.

Bei eisiger Kälte draußen, eröffnete sich uns feuchttropische Luft im Innern des riesigen Gewächshauses.

Im Dunkeln stehend roch man die dicke Luft und hörte ein abwechslungsreiches Pfeifen. Dieses Pfeifen war beeindruckend und man fragte sich: „Wo sind die Vögel?“. „Sind die überhaupt echt?“. Die Töne klangen so rein wie aus der Musikbox.

Annie, unsere gebuchte Botanikerin, klärte uns auf. Es waren gar keine Vögel, die da pfeiften. Es waren, und das ist kein Witz, Frösche, die wenn die Nacht hereinbricht, ihr Pfeifen beginnen.

Wer Glück hat, kann sogar die Frösche beobachten. Und wir hatten Glück.

Sehr beindruckend waren aber auch die vielen Pflanzen. Ob Bambus, Banane, Chili, Kaffee, Mango oder Kaugummibaum. Der Bambus wächst ziemlich schnell. Ein Kind der Gruppe brauchte für 130 cm acht Jahre, der Bambus nur drei Tage.

Viele spannende Dinge zeigte uns Annie. Die Stunde für die Führung verging wie im Flug.

Zum Schluss ging es noch zum Kakaobaum mit großen gelben Früchten direkt am Stamm und einem Geschmackstest von einer 95-prozentigen Schokolade.

Ein Gaumenschmaus war diese für wenige und es stellt sich die Frage, wie der Mensch darauf gekommen ist, dieses bittere Zeug lecker zu machen.

Text und Fotos: Stephan Rilling

Frohe Ostern mit der Albvereinsfamilie! Ostermalbogen als Download

Eine fröhliche Ostereiersuche, hüpfende Hasen, Frühlingsglück und lachende Kinder – das wünschen wir Euch für die Ostertage. Klickt auf die Osterkarte!

Albärt und Albärtha haben natürlich auch Besuch vom Osterhasen. Ein fröhlicher Malbogen für Kinder zum Download – bunt, verspielt und perfekt für Ostern wartet auf Euch! Ladet ihn jetzt herunter, gestaltet unsere Maskottchen „Albärt und Albärtha“, den Osterhasen mit seinem Freund, dem Osterküken, bunte Ostereier und fröhliche Frühlingsmotive. Viel Spaß beim Ausmalen und Entdecken!