Familie: Neue Musterformulare und Infos zu Bildrechten

Aktualisierte Musterformulare Fotorechte im Service- Bereich des Fachbereichs Familie jetzt verfügbar:

Bei allen Veranstaltungen mit Euren Familiengruppen werdet Ihr selbstverständlich auch Fotos von den Teilnehmern machen und diese später auch im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit veröffentlichen.

Dabei ist es unbedingt notwendig, die rechtlichen Vorschriften bei der Aufnahme von Bildern zu beachten und die schriftliche Einwilligung der Fotografierten einzuholen. Dies muss bei jeder Veranstaltung neu gemacht werden. Um Euch hierbei zu unterstützen, stellt der Fachbereich Familie Musterformulare zur Verfügung, die Ihr bei Euren Veranstaltungen einsetzen könnt. Bitte beachtet, dass hierbei zwischen der Einwilligung in die Nutzung von Bildrechten von Erwachsenen und Minderjährigen unterschieden wird (bei Minderjährigen müssen die gesetzlichen Vertreter unterschreiben). Solltet Ihr Fotos verwenden, die von einem anderen Fotograf gemacht wurden, ist es wichtig, noch das Formular zu den urheberrechtlichen Nutzungsrechten ausfüllen zu lassen.

Noch ein Tipp: Lasst die Einwilligung in die Nutzung von Bildaufnahmen immer schon zu Beginn der Veranstaltung unterschreiben. Sollte jemand nicht damit einverstanden sein, nehmt diese Person erst gar nicht mit auf Eure Fotos.

Hier findet Ihr die Musterformulare und allgemeine Hinweise des Schwäbischen Albvereins zu den Fotorechten:

Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne an oder wenden!

Auf dem Rücken eines Ponys

An einem herrlichen Frühlingssonntag im April  trafen sich die Verantwortlichen der Familiengruppe Kupferzell mit den angemeldeten Familien am Bahnpark zur gemeinsamen Abfahrt nach Nitzenhausen zum Ponyhöfle. Dort wurden sie bereits von einigen Familien aus Künzelsau und vor allem von Frau Kuhne, der Chefin  vom Ponyhöfle, erwartet. Alles war für die Gäste hergerichtet: Tischgarnituren waren im Hof aufgestellt, und es gab reichlich Getränke in Flaschen, aber auch Kaffee und Kaba sowie Kuchen und Hefegebäck gegen eine kleine Spende.

Frau Kuhne erklärte den Eltern und den Kids wie man liebevoll die Ponys striegelt, das Saumzeug, Sattel und die Steigbügel  richtig anbringt. Vor allem aber gab sie den Kindern und ihren Eltern eine kurze Anweisung, wie man die richtige Sitzposition auf einem Pony einnehmen sollte und wie das Pony richtig geführt werden soll.. Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu. Als dann alle Ponys fürs Reiten vorbereitet waren, ging es in ein mit Gatter versehenes und mit Sand angefülltes Grundstück im Freien. Dort durften die Kinder „ihr“ Pony besteigen und wurden von Eltern, größeren Geschwistern und Roland Schickert, dem Hauptverantwortlichen für diese Aktion, hintereinander im Kreis im Trab geführt. Einige Mutige versuchten auch mal schon Galopp zu reiten.

Den Kindern machte das Reiten sehr viel Spaß und manche waren kaum zu bewegen, ihr Pony auch mal einem anderen Kind zu überlassen. Einstimmig hörte man alle Beteiligten sagen: Das war ein wunderschöner Sonntagnachmittag!   

(Text: Gudrun Schickert)

Super Familienaktion auf der Wiese

Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich 14 Kinder und 17 Erwachsene auf die Suche nach Sauerampfer, Löwenzahn, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Spitzwegerich und Co. Gleich zu Beginn erfuhren die motivierten Kräutersammler von der Kräuterpädagogin Ingeborg Springmann-Heinze,  welche Pflanzen sie für ihr Salbentöpfchen sammeln sollten und was diese so alles bewirken.  Mit offenen Ohren lauschten nicht nur die Kinder den Ausführungen und dem spannenden Märchen vom Löwen und dem Löwenzahn. Auf der kleinen Wanderung rund um die Tagungsstätte Löwenstein fühlten, rochen und probierten die Teilnehmer neugierig die verschiedenen Wildkräuter und erfuhren viel Wissenswertes darüber. Auf dem Rückweg wurde dann fleißig gesammelt. Spitzwegerich, Gänseblümchen, Löwenzahn, Rotklee und Gundelrebe wanderten in die Sammelbehälter.  Zurück in der Tagungsstätte wurden diese kleingeschnitten, in den von Ingeborg Springmann-Heinze vorbereitetem Ölen gekocht und mit Bienenwachs und Sheabutter vermengt. Nachdem die Salbentöpfchen zunächst erhitzt und dann wieder kalt gerührt und mit Ätherischen Ölen verfeinert wurden, konnten die Salbentöpfchen mit nach Hause genommen werden. Und das war noch nicht alles. Mit viel Kreativität stellten die Kinder aus den gesammelten Pflanzen ein kleines Pflanzenherbarium her. Aus den Rotkleeblüten wurde eine Rotkleebutter zubereitet. Auf frischem Brot und zusammen mit einem leckeren Löwenzahntee schmeckte dies allen besonders gut.

Nach dem abwechslungsreichen  Nachmittag waren sich alle einig: Das war toll. Wir kommen wieder.

Wer nun Lust bekommen hat, an einer unserer nächsten Familienaktionen teilzunehmen ist herzlich dazu eingeladen. Am Samstag, den 12.5.2018 erwartet uns auf dem Kuhnweilerhof in Großerlach eine Führung über den Bauernhof.  Wir erfahren allerlei Wissenswertes über die Ziegenhaltung und lassen uns ein paar der hofeigenen Produkte schmecken. An der nahgelegenen Grillstelle lassen wir den Nachmittag in gemütlicher Runde und mit fröhlichen Spielen ausklingen. 

Information und Anmeldung unter: , Tel. 0711/2258551

Fit für die Jugend- und Familiengruppe

Wie schaffen wir es, eine Familiengruppe oder eine Jugendgruppe zu gründen?

Bei bestem Wetter in Weil der Stadt gingen am Samstag, den 21.4.2018, zehn Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieser Frage nach. Die Familienreferentin und die Jugendreferentin des Schwäbischen Albvereins waren ebenfalls dabei. Nachdem die Gruppe schwungvoll mit einer Reihe von Spielen gestartet war, ging es schnell an die Arbeit. Es ging um die Frage, warum Kinder, Jugendliche oder Erwachsene eigentlich wandern wollen. Dabei konnte festgehalten werden, dass vor allem Familiengruppen, die oft aus zwei oder sogar drei Generationen bestehen, nicht nur eine Zielgruppe haben, was natürlich sehr anspruchsvoll ist. Beispielsweise wollen auch die Eltern etwas von einer Familienveranstaltung mitnehmen. Überraschend war, dass auch Jugendliche durchaus gerne „Strecke machen“ wollen und auch einer „Einkehr“ am Schluss nicht abgeneigt sind. Im Verlauf des Tages wurden viele Ideen erarbeitet, Unterstützungsmöglichkeiten durch die Jugend- und Familiengeschäftsstelle aufgezeigt und auch gleich die Jahresplanung für 2019 gemacht. Über die vorhandenen Stolpersteine konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gegenseitig hinweg helfen und so fuhren die Jugend- und Familiengruppenleiter hoch motiviert am Abend zurück zu ihren Ortsgruppen.

Sommer, Sonne, Drachenjagd

 

… und dazu noch ein Rittermahl am offenen Feuer! Dies erlebten die Teilnehmer des Familienwochenendes auf Burg Derneck am vergangenen Wochenende. Mit 13 Familien waren die lauschigen Räumlichkeiten der Burg komplett belegt; viele kleine, aber sehr tapfere Ritter und Burgfräuleins residierten hier. Häufiger als zu residieren erkundeten sie allerdings, teils mit Holzschwert und Schild ausgestattet, die Burg und tobten miteinander durchs Gelände rund um die Burg.

Zum Einstieg malte sich jede Familie ein Wappen, welches dann am Grillplatz aufgestellt wurde. Dann wurde der freche Drache Zacharias gejagt, der den Schatz des Ritters Degenhart geklaut hatte. Drachenschuppen und Spuren von Drachenschleim wiesen den Weg, verschiedene Aufgaben stellten die Familien vor Herausforderungen und wurden mit Bravour bewältigt, so dass schließlich, zurück auf der Burg, der Schatz, der im Brunnen der Burg versteckt war, gehoben werden konnte. Am Abend wurde ein großes Rittermahl unter freiem Himmel genossen, die Kinder stellten Kräuterbutter aus Sahne und Wildkräutern her, außerdem gab es verschiedene Leckereien, die allesamt auf dem offenen Feuer zubereitet wurden – und sehr, sehr lecker waren!

Obgleich die Nacht nicht für alle ruhig verlief, blieb die gute Laune auch am nächsten Tag erhalten, so dass alle Kinder, die dies wollten, sich als Erinnerung einen Zauberstab, ein Amulett und eine Krone basteln konnten. Und sie wollten alle! Daneben wurde von vielen fleißigen Händen ein riesiger Topf Gemüsesuppe bereitet, der im Burghof genossen wurde – ehe alle tapferen Drachenjäger zum Abschied eine Urkunde erhielten.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Ein Hoch auf Burg Derneck – und ein Wiedersehen an gleichem Ort und bitte bei gleichem Wetter wäre sehr schön!

Bei Familie Hudelmaier auf dem Christenhof

Am 14. April traf sich eine große Schar Kinder und Erwachsener beim Geflügelhof Oesterle, um den Bauernhof der Familie Hudelmaier zu besichtigen. Nach dem „Kuhstall“-Spiel ging es quer über die Wiese zum Christenhof. Die knapp 50 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt. Während die eine bei einem Rundgang den spannenden Erklärungen von Klaus Hudelmaier über seine Kühe, Kälber und Ochsen lauschen konnte, machte die andere Gruppe eine lustige Bauernhofrallye. Gummistiefelweitwurf und vor allem das Schubkarrenrennen waren sehr beliebt. Bei einer weiteren Station musste Sahne zu Butter geschüttelt werden. Die wurde beim anschließenden Picknick auch gleich verwendet.  Nach dem Wechsel der Gruppen warteten alle schon sehnsüchtig darauf. Im Nu waren die frische Milch leer getrunken und die von der Vorsitzenden Renate Maier gebackenen Hefezöpfe und Zimtschnecken aufgegessen. Unter der strahlenden Sonne war es auf der Decke auch einfach zu gemütlich und schmeckte herrlich. Alle waren sich einig: besser hätte es nicht sein können. Nochmals herzlichen Dank an Familie Hudelmaier, die uns diesen tollen Tag ermöglich hat!

 

Zu Gast beim Wiesenwirt in Adelmannsfelden

Am 22. April machten drei Familien mit der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Adelmannsfelden einen Ausflug ins „Gasthaus zum Wiesenwirt“. Ausgangsort der Kräuterwanderung war der Parkplatz am Büchelberger Grat. Die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann hatte Puzzles mit verschiedenen Wildkräutern vorbereitet. Unter der Lupe konnte man sich die Kräuter genauer ansehen und so ganz leicht den Puzzles zuordnen. Anschließend besprachen die Kinder gemeinsam deren Verwendung und Erkennungsmerkmale. Auf einem kurzen Rundweg durch den Wald sammelten alle eifrig die essbaren Blüten und Pflanzen. An der Grillhütte wurden die Kräuter zu leckerem Blütenquark, Kräuterbutter und Gurkentalern verarbeitet. Die Favoriten der Kinder waren eindeutig die Brennnesselchips und die Pfannkuchen mit Blütenzucker. Zusammen mit einem Schluck frischem Wiesendudler schmeckte das allen köstlich.

Kurzweilige Familienwanderung durch den Fratzenweg

 

Wer hat Angst vor Bäumen mit Gesichtern, und wer hat die zum Teil recht gruseligen Fratzen eigentlich in die Rinde geschnitzt? Diese und andere Fragen standen am Sonntag, 15. April, im Mittelpunkt der Familienwanderung der Ortsgruppe Wolfschlugen des Schwäbischen Albvereins. Bereits um 11 Uhr trafen sich fünf Familien am Albvereinsheim in der Benzstraße, um von dort aus mit ihren Autos nach Aichtal-Neuenhaus zu fahren. Gleich zu Beginn der Tour unter der Überschrift „Auf dem Fratzenweg zum Uhlbergturm“ hatten die Ausflügler die Gelegenheit, mit demjenigen zu sprechen, der für die außergewöhnliche Baumkunst verantwortlich zeichnet: dem Holzschnitzer Adelbert ­Bachofer. Dieser berichtete den Kindern und Erwachsenen, wie er zum Schnitzen und vor zehn Jahren dazu gekommen ist, in Absprache mit einem Förster und dem Schwäbischen Albverein einige der Bäume entlang des Wegs zum Uhlbergturm künstlerisch zu gestalten.

Seine rund 30 in die Rinde der Bäume geschnitzten schaurig-schönen Gesichter waren wunderbar dazu geeignet, die Mädchen und Buben zum Mitwandern zu bewegen. Schnell und eifrig spurteten die Kinder voran und erreichten lange vor ihren Eltern den Uhlbergturm, an dem die Wanderer eine kleine Rast und Grillpause machten. Wer wollte, konnte die herrliche Aussicht vom Turm aus genießen und sich leckere Würstchen, Obst und Kuchen schmecken lassen.

Auf dem Rückweg legten die Ausflügler noch einen kleinen Zwischenstopp an der Bonländer Kelter des Schwäbischen Albvereins ein, wo die Kinder auf dem Spielplatz schaukeln und klettern konnten. Gegen 14.30 Uhr zurück am Ausgangspunkt der Tour waren sich alle einig: Die Wanderung war sehr abwechslungsreich und kurzweilig. 

Übrigens: Als nächste Aktionen stehen am 29. April der Gau-Familien-Tag im Esslinger Gau sowie am 6. Mai die Familienwanderung „Zu den Wasserspielen der Schelmenklinge“ auf dem Programm

Osterhase war bei der Familiengruppe in Frohnstetten

 

Am Ostermontag war die Familiengruppe OG Frohnstetten mit knapp 50 Teilnehmern auf Ostereiersuche.

Bei super Wetter hatte der Osterhase auch dieses Jahr wieder viele bunte Eier für die Kinder versteckt.

Hoch motiviert wanderten die Kinder mit ihren Eltern und Freunden rund 3,5 km ums Ort und suchten die zahlreich und gut versteckten Ostereier.

Bei anschließendem Kaffe und Kuchen in der Vereinsstube zog es viele vor die Vereinsstube in die Sonne um dort den tollen Nachmittag ausklingen zu lassen.

Mit Hasi Goreng auf Osterwanderung an der Burghardsmühle

Am 24. April kamen 13 Kinder und elf Erwachsene zur Osterwanderung der Familiengruppe Adelmannsfelden an die Burghardsmühle. Der Osterhase Hasi Goreng hatte eine Nachricht in einem großen Überraschungsei hinterlassen und zu einem Spaziergang mit Spielen und Rätseln eingeladen. Unterwegs wurden dann ein Osterhasenporträt mit Naturmaterialien gelegt oder Eier auf einem Wimmelbild gesucht. Danach wurde es richtig abenteuerlich und die Mutigen ließen sich an einem Seil den Hang bis zum Klingenbach hinab. Unten angekommen ging es quer durch den Wald, durch Büsche und Bäume und immer wieder musste der Bachlauf überquert werden. So manches Kind blieb dabei nicht ganz trocken, aber der Bächlesabstecher hat dennoch allen großen Spaß gemacht. Belohnt wurden die Kinder anschließend mit einem Osternest, das sie auf der Wiese von Familie Hofrichter suchen durften. Mit einem Lagerfeuer und Grillwürstchen fand die Wanderung ein harmonisches Ende.