Es gibt so viel zu entdecken auf den Degerschlachter Streuobstwiesen!

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 26. Januar eine spannende Spurensuche auf den Streuobstwiesen und Feldern von Degerschlacht statt. Zehn Personen nahmen teil, darunter fünf Erwachsene und fünf Kinder. Die Krankheitswelle im Januar hat dafür gesorgt, dass einige der angemeldeten Teilnehmer den Tag leider krank zuhause verbringen mussten.

Die Gruppe aus vier Familien machte eine kleine Tour und entdeckte dabei viele Spuren der heimischen Tierwelt: angenagte Äpfel von Vögeln und Mäusen, eine unfertige Spechthöhle sowie ein Lager voller angenagter Zwetschgenkerne, die eine hungrige Feldmausfamilie hinterlassen hat.

In der Nähe von Enten wurden Fuchsspuren gefunden, und nicht weit entfernt hatte ein Greifvogel eine Taube verzehrt – die gerupften Federn waren zu sehen. Ein besonderes Highlight war der Fund des Unterkiefers eines Fuchses.

Aber es gab auch Spuren, die wir hören konnten: Zwei schnatternde Graugänse flogen über die Gruppe hinweg und zwei kleine Meisen dachten, der Frühling sei ausgebrochen, und zankten sich lautstark um ihr Revier. In geringer Entfernung hatte sich ein Falke auf einer Baumspitze niedergelassen, dann flog er auf und zeigte sein typisches Rütteln in der Luft.

Jedes Kind hatte eine Menge Fundstücke: Angenagte Nüsse, Federn, Blätter, die so aussahen wie Elfenflügel und vieles mehr – aber nicht alles kann und sollte man mitnehmen, zumal zum Abschluss jeder einen Gipsabdruck einer Tierfährte herstellte.

Es war schön: Wir waren nur kurz auf Degerschlachts Wiesen und Feldern unterwegs und haben tolle Tierspuren entdeckt – auch vor der eigenen Haustür gibt es eben viel zu erleben.

Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Großer Andrang beim „Fuchs im Winterwald“ der Familiengruppe Oberkochen

Wie die heimischen Waldtiere den Winter verbringen, wollten am Sonntag, den 19.01.2025, rund 10 Familien in Oberkochen wissen. Bei einem lustigen Eichhörnchenspiel wurden Nüsse im Wald versteckt und anschließend wieder gesucht. So konnten die Kinder die teils schwierige Futtersuche der kleinen Nager nachvollziehen.

Sehr viel Wissen bewiesen die Kinder auch bei Rätseln rund um die Wildtiere und einem Ratespiel nach Art der TV-Sendung „1, 2 oder 3“ rund um den Fuchs. Auch beim Erraten und Zuordnen von Pfotenabdrücken machten sie engagiert und mit großer Neugier mit. Ein lustiges „Wildschweinrennen“ war belebendes i-Tüpfelchen der Veranstaltung.

Beim „Anwandern“ am 22.02.2025, das den Start in die Wandersaison markiert, finden auch Aktionen für Kinder- und Jugendliche statt. Weitere Informationen sind bald verfügbar und dann auf der Website der Ortsgruppe Oberkochen zu finden.

Text und Foto: Kirsten Klahold (Pädagogische Mitarbeiterin)

Tierspuren im Winter 2025

Wäre man am Sonntag sehr früh aufgestanden, hätte man tatsächlich Tierspuren im Schnee finden können.

Aber auch ohne Schnee lassen sich jede Menge Tierspuren im Januar entdecken, obwohl zur Winterszeit viele Tiere gar nicht da sind oder aber in einer Höhle oder tief im Boden der Kälte trotzen.

Dem geschulten Auge fallen trotzdem Spuren auf. Zum Beispiel:

  • Fressspuren an kleinen Bäumen
  • zur Seite geschobenes Laub, unter dem nach etwas Essbarem gesucht wurde
  • die Losung, die nach dem Essen hinten wieder rauskommt
  • ein Loch im Apfelbaum, welches viele unterschiedliche Mieter haben kann
  • löchrige Blätter, die aussehen, als wäre ein Igel drüber gerollt
  • angeknabberte Äpfel, ob von Maus oder Amsel

Wichtig ist, dass man sich zur Spurensuche Zeit nimmt. Dann findet auch das nicht geschulte Auge Spuren.

Und wenn man nach der Spurensuche noch mit selbst gemachtem Punsch und der ersten gegrillten Wurst 2025 in der Hand verweilt, um den Sonnenuntergang zu bestaunen, dann kann einem auch an einem kalten Wintertag warm ums Herz werden.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen)

Nachbericht zur Nikolauswanderung

Am 6. Dezember fand eine zauberhafte Nikolauswanderung statt, an der 8 Kinder und 12 Erwachsene teilnahmen. Die kleine Wanderung führte die Gruppe durch Degerschlacht.

Leider konnte der Nikolaus nicht rechtzeitig zur Wanderung erscheinen, da sein Sack ein Loch hatte und er zudem noch Stiefel und Socken auf der anderen Seite der Welt füllen musste. Doch die Kinder ließen sich nicht entmutigen und machten sich auf die Suche nach den verlorenen Dingen aus dem Nikolaussack. Immer wieder wurden sie fündig und halfen fleißig, die verlorenen Sachen zusammenzutragen.

Schließlich kam der Nikolaus auf einem Fahrrad an, denn für einen Schlitten gab es keinen Schnee. Alle Wanderer, Klein und Groß, hatten ihn herbeigesungen, und die Freude war groß, als er endlich eintraf. Aus seinem Nikolausrucksack zauberte er kleine Geschenke für die Kinder, die so fleißig geholfen hatten, und diese griffen begeistert zu.

Schon bald musste der Nikolaus wieder los, um rechtzeitig noch weitere Kinder und Familien zu beschenken. Die Kinder und Familien konnten in Ruhe noch einen Punsch trinken und sich an Lebkuchen und Mandarinen stärken, bevor sie den Weg nach Hause antraten.

Text: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Eine gelungene Familienaktion 2024 aus unseren Ortsgruppen

Die „Junge Familie“ des Schwäbischen Albverein Crailsheim bietet jedes Jahr das Floßbauen an der Jagst an.

Mit viel Material gehen die Kinder mit ihren Eltern ans Werk. Ca. 25 LKW-Schläuche, viele Bretter und eine kräftige Schnur werden benötigtigt, um alle zu versorgen und wassertaugliche Floße zu bauen. Am Schönsten ist es natürlich bei Badewetter, da können die Kinder paddeln oder vom Floß springen und nebenher schwimmen, das macht immer sehr viel Spaß und findet oft kein Ende. Auf der großen Badewiese gibt es viele Möglichkeiten zu spielen und sich warmzulaufen. Nicht fehlen dürfen natürlich Kaffee, Kuchen und Getränke bei netter Unterhaltung!

Text und Foto: W. Ohr, OG Crailsheim