Albvereinsaktionstag 2025 – save the date!

Die vierte Runde für den Albvereinsaktionstag startet 2025!

Im Mai (mit Fokus auf das Wochenende vom 17.-18.05.25) haben unsere Ortsgruppen die Möglichkeit, eine Aktion für Familien-, Kinder- und Jugendgruppen anzubieten und werden von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle unterstützt!

Alle weiteren Infos findet Ihr auf unserer Homepage.

SAVE THE DATE !

 

Hoch hinaus . . .

. . . ging es am 30. Juni mit der Familiengruppe des Albvereins Schwäbisch Hall. Ziel der Wanderung war der Altenbergturm in Sulzbach-Laufen. Fünf schwindelfreie Familien trauten sich, mitzuwandern und den 42,5 m hohen Turm zu besteigen.

Doch nicht nur der Aussichtsturm, sondern auch andere hohe Lebewesen – die Bäume – standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Teilnehmer mussten zunächst herausfinden, welches Blatt und welche Frucht zu welchem Baum gehören. Und wo steht der Baum im Wald? Zum Glück wuchsen fast alle Bäume entlang des Weges, nur die Kastanie war nirgendwo zu finden. Aber die kennt ja jedes Kind, so dass dennoch alle das Rätsel erfolgreich lösen konnten.

Am Turm angekommen, erfuhr die Gruppe, dass der höchste Baum der Welt – ein Mammutbaum – etwa drei Mal so hoch ist wie der Altenbergturm. Kaum vorstellbar, denn der Altenbergturm ragt an seinem Platz über alle umliegenden Bäume weit hinaus. Und oben auf der Aussichtsplattform ist es doch so richtig hoch! Und windig dazu! Den beeindruckenden Ausblick haben alle genossen, nur die Regenfront in der Ferne beunruhigte etwas, so dass es recht zügig weiter zur Jausenstation ging.

Dort klang der Nachmittag bei Kuchen oder Würstchen unterm geschützten Vordach gemütlich aus. Kaum einen zog es da nach Hause.

Wie gut, dass bald die nächste Familienveranstaltung stattfindet und wir uns am 14. Juli wiedersehen können, wenn es „Barfuß zu Besuch beim kleinen Wassermann“ heißt.

Infos und Anmeldungen für „Barfuß zum kleinen Wassermann“

Text und Fotos: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Robin Hood Schnitz-Workshop

Die Ortsgruppe Mergelstetten hatte am 23. Juni einen Spaßnachmittag für Kinder vorbereitet, der sich Dank des trockenen Wetters voll entfalten konnte.

Auf die Plätze, fertig, los! Mit Kennenlernspielen und Toben quer durch den Obstgarten wurde überschüssige Energie abgebaut, um dann mit genügend Sitzfleisch ausgestattet zum Schnitzen überzuleiten.

Zunächst wurden die Schnitzregeln durch die Naturpädagogin Michaela Spielmann abgefragt. Einige Kinder kannten schon welche, der Rest wurde ergänzt. Hauptregeln: Wer schnitzt, der sitzt! Nie mit offenem Messer herumlaufen, vom Körper wegschnitzen und ein scharfes Messer ist wichtig. Mit Feuereifer wurden dann Pfeile und Bogen geschnitzt, auch von den begleitenden Erwachsenen.

Die spannende Frage war: Fliegen die Pfeile? Treffen sie ihr Ziel? Die Überraschung war groß, als alle Schnitzer und Schnitzerinnen ihre Pfeile abschossen. Sie flogen weiter, als man zuvor vermutet hätte und nach einiger Übung durften die Kinder auf den Parcours. Es galt Bär und Vielfraß zu erlegen. Welch ein Erfolg – so mancher Pfeil blieb stecken!

Zum Abschluss, nach Grillwurst und Süßigkeiten, bekam jedes Kind seine Pfeil-und-Bogen-Schnitzurkunde für den sicheren Umgang mit dem Messer, das Erlernen verschiedener Schnitztechniken, für Umsicht und Konzentration im Umgang mit Pfeil und Bogen.

Text: H. Wengenmayer (OG Mergelstetten); Fotos: H. Wengenmayer und M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Kreatives Heukranzbinden – ein Blickfang!

Am Sonntag, 9. Juni, fand auf dem Spielplatz in der Schinkelstraße eine Heukranzbinden-Aktion statt. Zwei Familien aus Kirchentellinsfurt nahmen spontan daran teil. Einige Kinder, die auf dem Spielplatz spielten, schlossen sich an.

Die Teilnehmer hatten viel Spaß beim Herstellen von Heukränzen und Heukronen. Der Gestaltung waren keine Grenzen gesetzt und so wurden die duftenden Gräser und Blumen zu hübschen Gebinden. Einige wagemutige Kinder erklommen geschmückt mit Heukronen bald wieder die höchsten Spielplatztürme – andere arbeiteten fleißig weiter um einen weiteren schönen Heukranz nach Hause nehmen zu können. Die kreativen Ergebnisse waren auf jeden Fall ein Blickfang!

Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

„Der Fall des verschwundenen Rucksacks…!“ – das Escape-Room im Wald

Am 8. Juni 2024 starteten 5 Erwachsene und 7 Kinder in ein neues Abenteuer in Gschwend. Das erste Escape-Room im Wald des Schwäbischen Albvereins konnte beginnen.

Gut ausgestattet mit Spürsinn und Abenteuerlust machten sich Groß und Klein auf in den Wald beim Skilift in Gschwend.

Auf der Suche nach dem verschwundenen Rucksack des Maskottchens Albärt mussten die verschiedenen Räume im großen „Bärenhaus“ gefunden werden. In jedem Raum warteten die unterschiedlichsten Rätsel und Aufgaben auf die Detektive. Mit dem Fernglas mussten Vögel gefunden und bestimmt werden, Gedichte wurden entschlüsselt, Baumwissen und Kompass-Verständnis wurde verlangt und eisige Herausforderungen warteten auf die Kinder.

Nach und nach wurden die geheimen Botschaften entschlüsselt und ein Schloss nach dem anderen geknackt. Nach ca. zwei Stunden wurde Albärts Rucksack wieder gefunden.

Da alle mit offenen Augen unterwegs waren und jeder Raum gut unter die Lupe genommen wurde, konnte sogar der „Täter“ ermittelt werden.

Es war für alle ein spannendes Waldabenteuer! Alle Kinder bekamen als Anerkennung ihrer tollen Fähigkeiten eine Urkunde und eine kleine Überraschung. Am angrenzenden Grillplatz ließ man den Tag noch in gemeinsamer Runde ausklingen.

Text und Bilder: M. Hozak (Pädagogische Mitarbeiterin)

Übernachtungstipp für Familiengruppen: Wanderheim Weidacher Hütte

Wunderschön ruhig und grün gelegen im Donau-Blau-Gau befindet sich die Weidacher Hütte und lockt Familien mit günstigen Übernachtungsmöglichkeiten.

Für Unterhaltung sorgen Spielplatz, Tischkicker, Tischtennisplatte und besonders hervorzuheben die abenteuerliche Grillstelle im alten Steinbruch.

Hinter dem Haus beginnt ein schönes Waldgebiet (inkl. Geocaches), ein anderes Highlight für Wanderungen ist das Kleine Lautertal mit dem Lauterursprung. An den Wochenenden ist das Wanderheim durch die benachbarten Ortsgruppen bewirtschaftet.

Tipp für Familiengruppen: Nutzt den Übernachtungszuschuss des Hauptvereins für Eure Familienfreizeiten!

Die Albvereinsfamilie bei der Hauptversammlung – Kommt vorbei!

Am 14.07. findet in Wernau die nächste Hauptversammlung statt. Neben dem Rahmenprogramm mit Wanderungen und Workshops, ist auch für Familien einiges geboten!

Wir basteln Holzautos, machen Handabdrücke, gestalten Buttons und probieren unser Glück bei der Gummibärenschleuder! Auch das beliebte Kinderschminken ist im Programm.

Ihr findet uns auf der gegenüberliegenden Seite vom Quadrium – folgt einfach den Seifenblasen!

Wasserspaß in der Schelmenklinge

Am Samstag, 22.06.2024 hat die Familiengruppe der Ortsgruppe Lorch bei stabilen Wetterbedingungen einen Erlebnistag für Kinder im Rahmen der Schwerpunktwoche der Remstalgartenschau organisiert.

Ca. 150 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und es gab so einiges zu erfahren und besichtigen. Die aufgebauten Wasserspiele machten neugierig, selber aktiv wurden die Kinder beim Basteln von Wasserrädern und Gold waschen. Rote Wurst und Getränke für alle sorgten für das leibliche Wohl.

Nachmittags braute sich ein Gewitter zusammen, daher mussten wir etwas früher als geplant die Veranstaltung beenden.

Das Team der Familiengruppe war gut beschäftigt und hat bei bester Stimmung für die vielen Besucher einen unvergesslichen Tag bereitet.

Text und Foto: M. Schack (OG Lorch)

Schmiedeaktion an der historischen Messerschmiede für Väter mit Kindern

Schmieden ist mehr als nur mit dem Hammer auf ein heißes Eisen zu klopfen, diese uralte Technik der Umformung von Metallen wurde sehr anschaulich am Pfingstsonntag den Vätern und einer Mama mit ihren Kindern, insgesamt 19 Teilnehmern, vorgeführt.

Hans Streib von den Museumsleuten der Messerschmiede erzählte die Geschichte der über 140 Jahre alten Schmiedewerkstatt. Mithilfe des Blasebalg wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von Rot über Gelb bis Weiß wusste der Schmied, welche Temperatur das Eisen gerade besitzt.

Im Verkaufsraum der Schmiede konnte die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz groß bis winzig klein angeschaut werden.

Doch nur war es höchste Zeit, dass die Kinder selbst etwas schmieden. Im Garten stand eine moderne mobile Schmiede. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhe und Schutzbrille wurden von den Kindern die Rundmaterialien ins Feuer gelegt und nach dem erreichen der Temperatur auf dem Amboss mit dem Hammer geschmiedet.

Nach mehreren Durchläufen entstand langsam eine einfache Messerform. Es folgte das Abkühlen der Messer im Wasser. Die „Rohlinge“ wurden am Schleifstein von Manuel Nill scharf geschliffen und in den Messerschaft aus Holz eingepresst.

Viele Messer waren Unikate und sahen als Butterbrotmesser einzigartig aus. Und sicher schmeckte die damit aufgestrichene Butter auf dem Brot auch besonders gut, wie einige Kinder berichteten.

Text und Fotos: M. Müller, Familienfachwart der OG Mössingen und Pixabay

Online-Stammtisch für Familiengruppenleiter – Viele Ideen und reger Austausch!

Am 19.04. fand bereits zum 4. Mal der Online-Stammtisch für Familiengruppenleiter statt. In kleiner Runde mit vier Personen nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum zwanglosen Austausch mit Gleichgesinnten.

Großes Thema war dabei die Bewerbung von Veranstaltungen, bei der es viele Wege zu beachten gilt: Anzeigen in der Zeitung/ im Amtsblatt, Werbung über WhatsApp und andere Social Media Kanäle, Ausschreibungen auf der Homepage und an den Mailverteiler, Aufhängen von Plakaten und Auslegen von Flyer in Kindergärten, Schulen und örtlichen Geschäften. Zu guter Letzt sollte auch die Mund zu Mund Propaganda nicht vergessen werden – es gibt also viel zu beachten und die Teilnehmer waren sich einig, dass es Sinn macht, möglichst viele Kanäle zu verwenden.

Auch wurde darüber gesprochen, dass es wichtig ist, einen Nachbericht der Veranstaltung zu veröffentlichen, um weitere Aufmerksamkeit für die Familienarbeit zu erlangen.

Weiteres Thema war noch die Gewinnung von Ehrenamtlichen – eine Amtszeit von 4 Jahren wurde dabei als abschreckend empfunden und die Teilnehmer waren sich einig, dass schon die Unterstützung von Familien bei einzelnen Veranstaltungen einen Gewinn darstellen kann!

Diese und andere spannende Themen werden sicher auch wieder bei unserem nächsten Online- Stammtisch am 08.11.24 besprochen- Herzliche Einladung an alle Familiengruppenleiter!

Text: G. Böhringer; Foto: Freepik.com