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Am Samstag, den 29. August, war die Internationale Nacht der Fledermäuse. Der Albverein Bad Urach hat sich auch auf die Suche nach den Tieren begeben und dazu einen Familienevent angeboten. An der Erlebniswelt Bad Urach ging es kurz vor der Dämmerung los.
Wir hatten ein altes, mumifiziertes Fledermäuschen und zwei Exemplare aus Plastik dabei, aber eigentlich ging es natürlich auf die Suche nach echten, lebenden Fledermäusen. Denn eine Mumie oder ein Plastikmodell zu betrachten, ist nicht annähernd dasselbe, wie eine lebende Fledermaus zu orten.
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Also ging es einen kleinen Zickzackpfad am Waldrand hinauf. Wir hatten einen grandiosen Blick auf Bad Urach und warteten nun mit gezücktem Batdetektor.
Ein Batdetektor kann die Ultraschallrufe der Fledermäuse hörbar machen und das ist total spannend – zudem ist das erst seit ca. achtzig Jahren möglich. Jemand hatte seinen Detektor auf den Waldrand gerichtet, und dann ging der Detektor los: ein Brummen irgendwo an einem Baum – vermutlich war es aber nur eine Heuschrecke.
Fledermäuse klingen anders. Das haben wir kurz darauf gemerkt, als eine Fledermaus aus der Dämmerung auftauchte und im Tiefflug direkt über die Köpfe der Teilnehmer hinweg sauste. Das tat sie ausgiebig und immer wieder, bis es schließlich an der Zeit war, wieder hinunter in den Ort zu gehen.
Über dem Wasser der Erms sahen wir noch weitere Fledermäuse fliegen. Und siehe da: Der Detektor klang hier ganz anders als bei der ersten Fledermaus – wir hatten also noch eine zweite Fledermausart entdeckt!
10 Erwachsene und 6 Kinder nahmen teil.
Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)


