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Am Freitag, den 28. August, verwandelte sich der Multifunktionsraum des Gomaringer Rathauses in eine temporäre Technikwerkstatt. Wo üblicherweise politische Debatten geführt werden, waren an diesem Nachmittag elf hochkonzentrierte Kinder mit Lötkolben, Platinen und Lötzinn dabei, sich auf die anstehende internationale „Batnight“ vorzubereiten.
Den Auftakt bildete der Bau einer kleinen Leuchtdioden-Fledermaus. Dabei zeigte sich, dass die Kunst des Lötens ihre eigenen Gesetze hat. Etwas Lötzinn zu viel oder zu wenig reichte bereits aus, um Schalter oder LED den Dienst verweigern zu lassen. Letztlich jedoch hatte jedes Kind eine funktionierende, leuchtende Fledermaus fertiggestellt.
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Im Anschluss stand die Konstruktion eines Fledermausdetektors auf dem Programm. Um den Bauprozess zu beschleunigen wurde auf ein System mit Steckverbindungen zurückgegriffen. Ironischerweise stieß diese Erleichterung auf leichtes Bedauern bei den jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteuren – löten macht eben Spaß!
Am Ende des Workshops verfügte jedes Kind über eine leuchtende Fledermaus und einen voll einsatzbereiten Detektor. Die Funktionsprüfung der Geräte erforderte mangels anwesender Fledermäuse mit einem Schlüsselklimpern, das simulierte die Ultraschallfrequenzen der Tiere und brachte die Detektoren zum tönen.
Begeisterte Rückmeldungen bestätigten, dass die selbstgebaute Technik nicht nur auf klappernde Haustürschlüssel reagiert. Auf den Gomaringer Streuobstwiesen gibt es Fledermäuse und einige Gomaringer Kinder können sie nun sogar hören.
Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)


