Mai- und Holunderpfeifenschnitzen mit der Ortsgruppe Degerschlacht

Am Sonntagvormittag, den 18. Mai 2025, lud die Ortsgruppe Degerschlacht Familien zu einer entspannten und kreativen Veranstaltung auf der Vereinswiese ein. Mai- und Holunderpfeifen konnten gebastelt werden. Trotz oder vielleicht gerade wegen der moderaten Teilnehmerzahl war es ein entspanntes und fröhliches Maipfeifenschnitzen in einer angenehmen Atmosphäre.

 

Das Schnitzen einer leicht vergänglichen Maipfeife ist eine einfache und zugängliche Technik, bei der schnell erste Erfolge vorzuweisen sind. Die Herstellung des Mundstücks ist jedoch eine Herausforderung. In entspannter Atmosphäre und mit gegenseitigen Tipps klappt das trotzdem gut. Schnitzen mit kleinen „Fehlern“ kann charmant und spielerisch sein.

Die Holunderpfeife bietet die Möglichkeit, eine haltbarere Pfeife herzustellen. Dabei wird das Mark aus dem Holunder entfernt und schon kann man Pfeifen, aber auch noch weitermachen und anspruchsvollere Alternativen erarbeiten.

Obwohl die Veranstaltung im kleinen Rahmen stattfand, war sie eine Bereicherung des ohnehin schon schönen Maitages.

Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Tierische Schnitzwerkstatt

Welche Tiere leben im Wald? Mit dieser Einstiegsfrage begann das spannende Nachmittagsprogramm im Wald, mit der die Kinder sofort mittendrin im Geschehen waren. Fuchs, Uhu, Eichhörnchen, Wolf, Wildschwein und sogar ein Bär waren die Antworten. Die 13 Kinder und 10 Erwachsene waren am 3. Mai bei der „Tierischen Schnitzwerkstatt“ in Mergelstetten gleich voll dabei.

Auf einem schmalen Waldweg entlang des Steinbruchs Mergelstetten nahm das Abenteuer seinen Lauf. Wie nennt man das weibliche und männliche Wildschwein und wie heißen die Kinder von Mama und Papa Wildschwein? Was fressen Wildschweine, wie riechen sie und wie halten sie sich sauber?

Michaela Spielmann legte zusammen mit einer Wildschwein-Anführer-Rotte eine Suchspur. Wie? Mit Maggi (Geruch der Wildschweine). Die anderen Kinder waren die Jäger und mussten die Wildschweinrotte anhand der gelegten Spur schnüffelnd im Unterholz finden. Ein Riesenspaß.

Nach weiteren informativen Spielen über Waldtiere begann die tierische Schnitzwerkstatt. Zunächst erlernten die Teilnehmer die wichtigsten Schnitzregeln: Wer schnitzt der sitzt! Nicht mit offenem Messer herumlaufen, von sich weg schnitzen und ein scharfes Taschenmesser benutzen.

Mit den unterwegs gesammelten Stöckchen und Haselnusssruten sollte es mit einer Maus losgehen. Gar nicht so einfach! Erst das Köpfchen der Maus, dann die Ohren und zum Schluss das Hinterteil mit Schwänzchen. So mancher Erwachsener kam da an seine Grenzen. Das Ergebnis? Jede Maus ein Unikat. Spitzmaus, Haselmaus, Wühlmaus, Hausmaus, alles war dabei.

Zum Abschluss gab es für jedes Kind Muffins zur Stärkung und ein Schnitzdiplom für die erfolgreiche Teilnahme an dem Schnitzworkshop.

Herzlichen Dank an die Ortsgruppe Mergelstetten für die tolle Zusammenarbeit!

Text und Fotos: Heidi Wengenmayer (OG Mergelstetten)

Sonntagsprojekt der Familiengruppe Oberkochen

Vorhaben Kugelbahn bauen mit der Familiengruppe des SAV Oberkochen
Datum 4. Mai 2025
Start 14:00 Uhr
Wo Volkmarsberg Oberkochen
Wetter unbeständig, regnerisch, feucht, kühl, wenig einladend
Teilnehmer Drei Familien und die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann
Material Holzkugeln und Naturmaterialien aus dem Wald wie Äste, Steine, Blätter und v.a. Rinde
Dauer ca. 3 Stunden, davon 1,5 Stunden bauen. Strecke wegen lauem Wetter gekürzt
Aufwärmen Kennenlernspiele und Cross Boule mit Holzkugeln
Aufstieg etwas rutschig. Vorsicht ist geboten, kleine Räuber lauern ständig im Gehölz.
Stimmung am Nachmittag super, alle bauen mit, Kinder und Eltern sind mit großer Begeisterung dabei (wem es am Ende mehr Spaß gemacht hat – den Kindern oder den Eltern, bleibt ungewiss)
Vorgehen alle suchen Rinde, bringen Äste und Steine herbei, legen Kurven, bauen eine Rampe und ein Auffangbecken, testen immer und immer wieder die Bahn, bessern aus, bringen noch mehr Material herbei, bauen sogar einen Rindentunnel, verschönern die Kugelbahn mit Blumen und frischen Zweigen und am Ende steht das…
…Ergebnis eine wunderschöne, kurvenreiche Kugelbahn, mindestens 10 Meter lang! Und die Kugeln rollen vom Anfang bis zum Ende durch!
Rekordhalter Noah, der bestimmt 30 Mal die Kugelbahn hinauf und neben der kullernden Kugel wieder hinuntergelaufen ist
Rückweg Wieder ist der Wald voller Gefahren: Immer wieder überfällt eine Kinderbande aus dem Gebüsch heraus die Erwachsenen und fordert zum Stöckeduell heraus.
Ende fröhlich und gut gelaunt um 17 Uhr am Wanderparkplatz
Fazit Eine runde Sache!

Mit ganz wenig Aufwand kann man selbst bei mauem Wetter draußen was Tolles erleben und kreativ sein! Dringende Empfehlung, besonders für Familiengruppen!

Text und Fotos: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion

Schmieden ist mehr als nur mit dem Hammer auf ein heißes Eisen zu klopfen, diese uralte Technik der Umformung von Metallen wurde sehr anschaulich am 11.05.2025 den Familien mit Kindern vorgeführt.

Manuel Nill von den Museumsleuten der Messerschmiede erzählte die Geschichte der über 140 Jahre alten Schmiedewerkstatt. Mithilfe des Blasebalgs wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von rot über gelb bis weiß wusste der Schmied, welche Temperatur das Eisen gerade besitzt.

Im Verkaufsraum der Schmiede konnten die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz große bis winzig klein angeschaut werden.

Doch nun war es höchste Zeit, dass die Kinder selbst etwas schmiedeten. Im Garten stand eine moderne mobile Schmiede. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhe und Schutzbrille wurden von den Kindern die Rundmaterialien ins Feuer gelegt und nach dem Erreichen der Temperatur auf dem Amboss mit dem Hammer geschmiedet. Nach mehreren Durchläufen entstand langsam eine einfache Messerform. Es folgte das Abkühlen der Messer im Wasser. Die „Rohlinge“ wurden am Schleifstein scharf geschliffen und in den Messerschaft aus Holz eingepresst.

Viele Messer waren Unikate und sahen als Butterbrotmesser toll aus.

Text und Foto: M. Müller, OG Mössingen

Wilde Kräuter, fröhliche Kinder und jede Menge Leckereien – Frühlingshafte Wildkräuterwanderung in Grab

Bei strahlendem Frühlingswetter starteten 14 Familien in Großerlach-Grab am Sonntag, 27.04.2025 auf zur Wildkräuterwanderung.

Dabei wurden ihnen von Miriam Hozak nicht nur die Vielfalt der heimischen Wildkräuter näherbrachte, sondern auch ihre besonderen Eigenschaften erlebbar gemacht.

Von der Brennnessel, die mutig gestreichelt wurde, über das Genießen knuspriger Brennnessel-Chips bis hin zum Spitzwegerich, der als „Indianerpflaster“ seine Heilkräfte zeigte – es gab viel zu entdecken! Das Gänseblümchen begleitete uns mit einem Märchen, während das Wiesenschaumkraut mit seinem würzigen Geschmack überraschte. Auch der Löwenzahn zeigte sich beim Probieren eines Löwenzahnsirups von seiner süßen Seite.

Nach einer bewegten Spielrunde, bei dem alle ihr gesammeltes Wissen unter Beweis stellen konnten, stärkten sich Groß und Klein in der Schwalbenflughalle beim leckeren Mittagessen. Die Spätzle mit Wildkräutersoße waren ein echter Genuss und unterstrichen die kulinarische Vielfalt der gesammelten Kräuter. Zum Abschluss wurde kreativ gearbeitet: Beim Bastelangebot stellten die Teilnehmer ihr eigenes Kräutersalz her, das sie als duftende Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Auch Blütenarmbänder und aus Ton gefertigte Blütenkunstwerke erstellten die Kinder mit viel Kreativität und Begeisterung.

Es war ein wunderbarer Tag voller Entdeckungen, Geschmackserlebnisse und geselligen Momenten. Alle waren begeistert und sind mit strahlenden Augen nach Hause gegangen. Ein großer Dank geht an die Ortsgruppe Grab, die zum Gelingen des Wildkräuter-Tages mit all ihren Kräften beigetragen hat! Ihr seid klasse!

Text: Miriam Hozak (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: OG Grab

Wir haben den Frühling gesucht und gefunden: in Gomaringen!

Es kam noch besser: wir konnten den Frühling sehen, fühlen, riechen, hören und schmecken.

  • Gleich zu Beginn wurden wir mit Vogelgezwitscher empfangen.
  • Mit dem Stethoskop an der Rinde erklang das Rauschen des Wassers im Baum.
  • Das Wasser im Baum konnte man auch sehen und trinken. Einmal ein kurzer Schnitt am Ast oder eine kleine Bohrung in die Rinde und das Wasser läuft heraus. Das Wasser der Birke schmeckte wesentlich besser als das der Buche.
  • Natürlich konnte man den Frühling auch riechen. Zum Beispiel an den Schlüsselblumen und am Bärlauch.
  • Fühlen ging auch, nämlich die wärmenden Sonnenstrahlen am kalten Morgen.

Oh wie schön ist es doch, wenn jedes Jahr nach dem Winter der Frühling wieder kommt.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen)

Wunderliche Wesen auf den Degerschlachter Wiesen

Am Sonntag, den 30. März fand die Familienveranstaltung „Wunderliche Wesen auf den Degerschlachter Wiesen“ statt. 15 Erwachsene und 13 Kinder waren trotz des windigen Wetters bereit für die Begegnung mit den seltsamen Geschöpfen.

Gemeinsam begaben sich die kleinen und großen Entdecker auf die Suche und fanden nicht nur die mysteriösen Wesen und entdeckten auch ihre Spuren, die Wesen waren teilweise wie vom Winde verweht.

Die Geschichte von einem Gänseblümchen, das bei einem Kompliment errötete, erklärt, warum noch heute an den Blattspitzen der Gänseblümchen ein zartrosa Schimmer zu erkennen ist – ein schöner Hinweis auf die Magie der Natur.

Nach der Erkundung ging es zum Spielplatz, wo die Kinder fröhlich spielen und ihre neuen Erlebnisse miteinander teilen konnten. Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns auf die nächste Familienaktion!

Text: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: H. Seifert und Pixabay

Vogelgezwitscher für Frühaufsteher

Ein Dutzend Kinder und genauso viele Erwachsene sind am Sonntag früh aufgestanden, um dem Vogelgezwitscher im Wald zu lauschen. Denn morgens geben die gefiederten Sänger alles.

Fünf Minuten hinsetzen, still sein und die Ohren spitzen – gar nicht so einfach! Auch beim Gehen zu lauschen, wie hört sich Gehen auf Schotter, auf Moos, im Matsch oder Barfuß oder beides zusammen an, war eine Herausforderung. Nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Füße, da die Bodentemperatur noch im unteren einstelligen Bereich lag.

Eine Überraschung war, dass mitten auf einem Rückweg ein Bilderrahmen ohne Bild lag. Den Rahmen so leer liegen lassen geht ja gar nicht, also wurde mit allerhand unterschiedlichem Grün aus dem Wald ein „Farbverlaufbild“ von hellgrün bis dunkelgrün „gemalt“. Jemand war so mutig und hat eine Brennnessel gepflückt und in das Bild eingefügt.

Man hätte das Bild auch mit Weinbergschnecken malen können, denn die waren an diesem Sonntagmorgen schon fleißig unterwegs.

Fazit: Es war eine gute Idee aufzustehen und in den Wald zu gehen.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen) und Freepik.com

Jetzt geht’s los- Albvereinsaktionstag 2025

Endlich ist es soweit: Im Mai geht der Albvereinsaktionstag in die 4. Runde! Zahlreiche Ortsgruppen bieten im gesamten Vereinsgebiet tolle Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Familien an! Zentrales Wochenende ist vom 17.- 18.05.25, aber auch an den anderen Maiwochenenden ist so einiges los!

Das Motto lautet bei vielen Aktionen „Ran an die Kugeln“- Es werden eigene Kugelbahnen in der Natur gebaut, Kugelspiele ausprobiert und Kugelwege erkundet. Außerdem stehen Schnitzeljagden, Dorfrallyes oder eine Reise in die Steinzeit auf dem Programm-  es ist für Groß und Klein also etwas geboten!

Weitere Infos und Übersichtskarte mit den geplanten Veranstaltungen

Großer Andrang bei der Osterrallye in Mögglingen

Passend zur Osterzeit hat die Ortsgruppe Mögglingen des Schwäbischen Albvereins am 12. April eine Osterrallye für junge Familien angeboten. Ziel war es, die Familiengruppe wieder zu beleben und Familien fürs gemeinsame Wandern zu begeistern. Am 12. April waren dafür neun Stationen rund um die Barnbergkapelle aufgebaut, die die rund 40 Teilnehmer gruppenweise bewältigen mussten.

Der Spaß war den Kindern und ebenso den Erwachsenen beim Wald-Weitsprung, beim Riechtest und besonders bei der Balancierstation anzusehen. Bei letzterer musste sich die gesamte Gruppe auf einen Baumstumpf stellen ohne dass ein Körperteil den Boden berührte. Eine richtige Herausforderung, die aber von allen mit viel Gelächter und Einfallsreichtum gelöst wurde. Für den tollen Einsatz gab es zum Abschluss eine kleine Osterüberraschung, die die Kinder mit Feuereifer im Gebüsch suchten.

Der gelungene Auftakt verlangt nach weiteren solchen familienfreundlichen Veranstaltungen. Die Ortsgruppe hat bereits ein abwechslungsreiches Programm bis Ende des Jahres geplant und lädt am 13. Juli alle Interessierten zu einem „Bachabenteuer“ ein. Weitere Infos und Anmeldung bei Michaela Spielmann per Mail unter mspielmann@schwaebischer-albverein.de