Zwei Wege – Ein Ziel: Familientour der OG Gomaringen

Ganz in der Nähe des Gomaringer Wanderparkplatzes Kohlgrube führt ein Weg in das Waldgebiet Flöckenrain. Nach einem kurzen Anstieg teilt sich dieser Weg. Genau hier war der eigentliche Start der Familientour der Ortsgruppe Gomaringen „Zwei Wege – Ein Ziel“.

Eine Entscheidung links oder rechts musste gefällt werden. Wer sich für rechts entschied, wanderte auf einem mit Gras bedeckten Weg durch den Wald, musste ab und zu über Bäume klettern und nach oben war freie Sicht zum Himmel.

Wer sich für links entschied, hatte – ohne es zu ahnen, die „Matschvariante“ gewählt. Hier war Geschicklichkeit notwendig, da immer wieder die Seiten gewechselt werden mussten, um nicht zu tief im Morast zu stecken. Die Schuhe und auch die Hosen bekamen trotz höchster Vorsicht Spuren vom Matsch ab.

Aber beide Wege führten zum selben Ziel. Dort gab es riesige Wilhelma-Saat-Bäume*, die aus klitzekleinen Samen wachsen. Genau hier sollten zwei Schatzkisten versteckt sein unter Bäumen, die Misteln tragen.

Und tatsächlich: Zwei prall gefüllte Kisten wurden gefunden und kurzerhand geplündert. Nach einer Stärkung mit Zaubertrank und mit der Sonne im Rücken war der Rückweg für niemanden ein Problem, obwohl nochmals über Bäume geklettert werden musste.

*Auf Initiative von König Wilhelm I. wurden ab 1864 Mammutbäume in der Wilhelma in Stuttgart aus Samen gezogen und an verschieden Orten in  Württemberg  gepflanzt. Diese Aktion wurde als “Wilhelma-Saat” bekannt.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen)

Frühlingshafte Luftballonwanderung mit Wintergrillen in Ebersbach am 23.02.2025

Am Sonntag machte sich die Familiengruppe Ebersbach in Roßwälden am Spielplatz Steinbruch mit Jenny und Stephi auf zu einer Luftballonwanderung zum Grillplatz am Buschel. Stationen, welche durch zu entdeckende Luftballons markiert waren, hatten Tiere des Waldes als Thema. Los ging es für 18 Erwachsene und 20 Kinder entlang des Vogellehrpfades am Waldrand. In einem Krabbelsäckchen waren verschiedene Gegenstände aus der Natur und von Menschen gemacht versteckt, welche es zu erfühlen galt. Die Naturgegenstände durften anschließend im Weitwurf der Natur zurückgegeben werden. Über Nasenrätsel zu Tieren der Wälder ging es bergauf bis zur Kreuzung, an welcher wir einen großen Luftballon aus Naturmaterialien bauten.

Auf dem schmalen Waldpfad waren dann plötzlich verschiedenste heimische Tierlaute zu hören. Von jeder Tierart war ein Pärchen vertreten, welches durch die Geräusche zueinander finden musste. Nachdem sich alle Tierpaare gefunden hatten, verfolgten wir Wildschweinspuren und jagten als Wildschweinherde einem Schatz hinterher. Adleraugen erspähten den Schatz und so waren die Teilnehmer mit schneller Energie versorgt, um den letzten Teil der Wanderung bis zum Grillplatz in Rekordgeschwindigkeit hinter sich zu bringen. Zwischen Wurst, Punsch und Stockbrot genossen wir in gemütlicher Runde am warmen Feuer die letzten Sonnenstrahlen. Vielen herzlichen Dank an Frau Händle und Herrn Häfele für die logistische Versorgung, insbesondere den tollen Punsch.

Unsere nächste Aktion findet am 13.04. statt und hat die Raupe Nimmersatt zum Thema. Alle interessierten Familien – ob bereits Mitglied oder nicht – sind herzlich willkommen.

Text und Fotos: Stephi Hägele, Jenny Franke

Weiterbildung „Escape Room im Wald“- spannend und kurzweilig

Die Online-Weiterbildung „Escape Room im Wald“ fand aufgrund des großen Interesses gleich zweimal statt. Am 7. und am 21. Februar 2025 veranstaltete Miriam Hozak, pädagogische Mitarbeiterin des SAV, zwei gut besuchte Kurse jeweils von 18 – 20 Uhr.

Zu Beginn der Weiterbildung wurden Escape Rooms im Allgemeinen und ihre Geschichte vorgestellt.

Es wurde erläutert, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Durchführung es für einen Escape Room gibt und welche Themen oft dafür ausgewählt werden.

Anschließend wurde speziell auf die Vorteile und die Ziele eines Escape Rooms im Wald eingegangen. Der Spaß und die Freude am draußen Sein, im besten Falle mit der Familie oder guten Freunden und die Verbindung zur Natur stehen an erster Stelle. Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer, dass Wissensvermittlung über den Wald, die Tiere und die Pflanzen bei einem Escape Room im Wald „nebenher“ geschieht.

Der spannende Titel „Escape Room im Wald“ lockt zudem auch ältere Kinder wieder hinaus in die Natur.

Im weiteren Verlauf der Weiterbildung wurde detailliert und sehr anschaulich durch Fotos beschrieben, wie ein Escape Room im Wald organisiert und durchgeführt werden kann. Es wurden verschiedene Szenarien und Rätselarten vorgestellt, die sich besonders gut eignen. So bekamen die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Praxis.

Ideen wie „eingefrorene Schlüssel“, „bearbeitete Bücher“ und „Telefonnummern für weitere Hinweise“ machten schon während der Weiterbildung Lust auf die Durchführung solch einer Veranstaltung.

Während und nach der Präsentation gab es ausreichend Raum und Zeit für Fragen und Anregungen der Teilnehmer. In diesem Rahmen wurden auch gemeinsam Ideen gesammelt, welche Themen und Geschichten besonders gut bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ankommen könnten. Somit haben die Teilnehmer einen großen Fundus an Inspirationsideen.

Rundum waren die zwei Weiterbildungs-Angebote laut den Teilnehmern inspirierend, kurzweilig, interessant uns spannend.

Text: Miriam Hozak

Foto: Miriam Hozak

Auf Tierspurensuche am Pfaffensturz

Am 9. Februar veranstaltete die Familiengruppe des Albvereins Böhmenkirch eine Winterwanderung und machte sich von Lauterburg aus auf den Weg zum Aussichtspunkt Pfaffensturz. Trotz kühler Temperaturen waren die vier Familien gut gelaunt und wissbegierig, was es unterwegs für Tierspuren zu entdecken gibt. Am Waldrand wurden zuerst verschiedene Fährten den Waldtieren zugeordnet und es zeigte sich, dass Maus und Eichhörnchen auf den ersten Blick nicht leicht zu unterscheiden sind. Nachdem diese Aufgabe gelöst war, wurde eine Runde Hasenfange gespielt bis die Erwachsenen außer Atem waren.

Auf schmalen Pfaden ging es anschließend am Berghang entlang. Unterwegs machten sich alle noch auf die Suche nach Schlafplätzen vom Reh. Zwei Plätze waren nicht nur deutlich an den weggescharrten Blättern zu erkennen, sondern es wurde auch noch Rehlosung und sogar Haare vom Reh entdeckt.

Am Pfaffensturz angekommen, konnte man wegen des trüben Wetters zwar nicht weit sehen, aber das mitgebrachte Vesper schmeckte dennoch ausgezeichnet auf dem Bänkle unterm Gipfelkreuz. Der Rückweg ging dann vorbei an abgefressenen Fichtenzapfen vom Eichhörnchen und schon war der Ausgangspunkt wieder erreicht. Bevor sich alle verabschiedeten, bestanden die Kinder darauf, noch einmal „Häslefange“ zu spielen. So ging die kleine Wanderung ausgelassen zu Ende und besonders die Kinder freuen sich auf die nächste Veranstaltung am 6. April. Bei der geplanten Osterwanderung gibt es vielleicht wieder die Möglichkeit, das beliebte Häslefange zu spielen…

Text und Foto: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Weiden erstrahlen im neuen Glanz!

Da wir, die Ortsgruppe Sontheim, jedes Jahr die Weiden in Riedhausen schneiden, für die wir eine Pflegepatenschaft übernommen haben, steht uns jedes Jahr aufs Neue ein Berg an Weidenzweigen zur Verfügung, dessen bloße Entsorgung uns mehr als leidtun würde. So können wir zuverlässig beim Weidenflechten alte und neue Ideen ausprobieren und umsetzen.

Am 08.02.2025 war es dann wieder soweit: mit 25 Erwachsenen und Kindern haben wir schöne Osternester, Gartendekorationen, Windspiele und Hasenspielzeuge hergestellt.

Geduldige Kinder haben extragroße Osternester geflochten, in denen mega was reingeht, Anfänger konnten ihre ersten Stücke stolz mit nach Hause nehmen und Fortgeschrittene haben komplizierte, spiralenförmige Dekorationen gezaubert.

Da wir dieses Jahr die Veranstaltung für alle Familiengruppe im Vereinsgebiet ausgeschrieben hatten, hatten wir auch noch Unterstützung von Mitgliedern weiterer Ortsgruppen. Natürlich war die Verpflegung wie immer gesichert, hierfür vielen Dank an Silke, Rebecca und Sabine für Waffeln, Brezeln und Kuchen!

Text: Susanne Kröner (OG Sontheim);
Foto Hasen von Susanne Kröner, Foto Weiden von pixabay

Was machen Biber und Hase im Winter?

Ob die sich wohl einen heißen Tee und eine Wärmflasche machen und sich damit unter eine Decke kuscheln? Nein, das tun sie nicht, wenn es draußen frostig kalt ist. Aber was machen sie dann? Das wollten sechs Familien bei der Veranstaltung „Was macht der Fuchs im Winterwald?“ der Ortsgruppe Ellwangen am 8. Februar genauer wissen.

Dazu trafen sie sich in Espachweiler und unternahmen unter der Leitung von Michaela Spielmann eine aufschlussreiche Tour rund um den Espachweiher. Als erstes ging es in den Wald, um wie die Eichhörnchen Nüsse zu verstecken. Ob die wohl am Ende alle wieder gefunden werden? Warten wir’s ab.

Am See entlang waren angeknabberte und viele gefällte Bäume am Ufer zu sehen. Der Biber ist hier richtig aktiv gewesen. Denn im Winter ernährt er sich von Rinde, Knospen und Zweigen, wie die Gruppe bei einem Legespiel erfuhr. Weiter auf der Wanderung ging es um den Hasen und den Fuchs, die beide winteraktiv sind. Bei der „Hasenfange“ konnten sich alle aufwärmen und beim „Pirschpfad“ waren gute Augen gefragt, um die zehn Gegenstände zu entdecken, die nicht in den Wald gehören. Auf verschlungenen Pfaden ging es schließlich zurück zum Parkplatz.

Halt, da war doch noch was! Genau, die versteckten Nüsse mussten wieder gefunden werden. Die jungen Eichhörnchen bewiesen ein ausgezeichnetes Gedächtnis und fanden ihre Verstecke alle wieder, nur bei den älteren kamen nicht alle durch den Winter.

Und was machen die Menschen in der kalten Jahreszeit, um sich warm zu halten? Die Familiengruppe entzündete jedenfalls ein Lagerfeuer und jeder konnte sich einen oder auch mehrere Pfannkuchen ausbacken. Nicht nur super zum Aufwärmen, sondern dazu auch noch ein überaus leckerer Abschluss des schönen Nachmittags!

Text: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: Michaela Spielmann und Gisela Schulz (OG Ellwangen)

Eine Reise durch die Tropen, lebende Steine und veredelte Schokolade — in Tübingen!

Am Samstagvormittag, den 01.02.25, hat die Familiengruppe des SAV Gönningen eine spannende Führung durch den Botanischen Garten in Tübingen angeboten. An der Veranstaltung nahmen fünf Familien mit insgesamt neun Kindern und zehn Erwachsenen teil.

Der erste Programmpunkt wurde von Jan, einem Biologiestudenten, geleitet. Er führte die Gruppe ins Tropicarium und nahm sie mit auf eine Reise durch die Tropen. Die Teilnehmer durften einen dicken Balsaholzstamm tragen – das Holz ist sehr leicht, doch es sieht so aus, als hätten diejenigen, die ihn tragen, enorm viel Kraft. Bambus ist ein Gras; man kann es essen oder wie Holz nutzen – Bambus wächst täglich locker 40 cm.

Bananenblüten riechen – „Überraschung“ – nach Banane, und echte Vanille sowie Kakaobohnen verbreiten ein angenehmes Aroma. Die Kokosnuss ist eigentlich keine Nuss, sondern wie der Pfirsich eine Steinfrucht, denn sie ist von Kokosfasern umhüllt, aus denen sie erst herausgeschält werden muss. Ein weiteres Highlight war der Lotus-Effekt, den Jan mit Honig demonstrierte – so eine schmutzabweisende Fläche wünscht man sich auch am heimischen Frühstückstisch.

Nach der Reise durch die Tropen gab es noch mehr zu entdecken in den Schauhäusern, darunter „lebende Steine“ und andere faszinierende Pflanzen. Anschließend bot der strahlende Sonnenschein perfekte Bedingungen für die GPS-Rallye im Außenbereich des Botanischen Gartens. Den Vormittag rundete der Genuss einer regional veredelten Schokolade aus den Tropen ab.

Text: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: Xenia Sauer (OG Gönningen)

Der Schatz der Eschacher Zwerge

Am 2. Februar trafen sich bei frostigen Temperaturen sieben Familien in Eschach, um den Schatz der Zwerge aufzuspüren. Die kleinen Wichtel hatten nämlich so viel Gold und Edelsteine gefunden, dass sie etwas davon verschenken wollten. Allerdings mussten zuerst Hinweise gefunden und Aufgaben gelöst werden.

An sieben Stationen mussten die Kinder beispielsweise Tierspuren zuordnen, auf einem Baumstamm balancieren, einen Hindernisparcours in Zwergengröße meistern oder beim Quiz ihr Wissen über Zwerge unter Beweis stellen.

Erst dann erfuhren sie, wo der Schatz versteckt lag.

Während die großen Kinder vorausstürmten, entdeckte das kleinste Mädchen die große Schatzkiste unter einem kleinen Tannenbäumchen. Die Truhe war so schwer, dass die größeren beim Tragen mithelfen mussten.

Natürlich wollte sie ein jeder erst einmal heben und ihr Gewicht prüfen. Die musste ordentlich gefüllt sein. Und tatsächlich – für jeden gab es ein dickes Zwergenpäckchen mit Edelsteinen, Spielzeug und goldenen Schokotalern. Wohl verdient nach der ganzen Anstrengung!

Nach diesem Erfolg war bei allen klar: wir wollen das nächste Mal wieder mit dabei sein! Die nächste Familienveranstaltung lässt auch nicht lange auf sich warten: am 1. März findet eine „Kunterbunte Faschingstour“ statt. Infos und Anmeldung bei Michaela Spielmann unter mspielmann@schwaebischer-albverein.de.

Text: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: Alexander Wendelin (OG Eschach)