Mit der Online-Schulung „Fit für die Familiengruppe“ werden

Am 30.01.26 fanden sich nachmittags neun motivierte und engagierte Teilnehmer vor ihren Bildschirmen ein, um bei der Online Weiterbildung des Fachbereichs Familie „Fit für die Familiengruppe“ zu werden.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sammelten die Teilnehmer fleißig Ideen, welche Eigenschaften für das Engagement eines Familiengruppenleiters von Vorteil sind, bevor es darum ging, die Fragestellung nach dem persönlichen Nutzen dieses Ehrenamtes zu erörtern. Erstaunlich, wie viele Punkte dabei gesammelt werden konnten. Und schön, dass eine solch verantwortungsvolle Aufgabe doch so viel Gewinn für einen selbst bringen kann.

Im Anschluss wurde ein Blick auf die unterschiedliche Motivation von Kindern und Erwachsenen beim Wandern geworfen, gemeinsam ein Jahresprogramm für die Familiengruppe erstellt und wichtige Grundlagen und Tipps für die Planung einer Veranstaltung vermittelt. Die interaktiven Einheiten gestalteten den Nachmittag sehr abwechslungsreich und die Teilnehmer hatten auch Raum für den persönlichen Austausch, um ihre aufkommenden Fragen in der Gruppe zu besprechen. Denn die Situation in anderen Ortsgruppen und deren Umgang mit Herausforderungen und Problemen gibt oft Hilfestellungen für die eigenen Aufgaben.

Den Abschluss bildete ein kurzer Rundgang durch die Homepage der Albvereinsfamilie, der die Fülle an Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Familiengeschäftsstelle aufzeigte.

Alles in allem war es ein intensives, informatives und sehr interessantes Seminar, das die Teilnehmer gut gerüstet in die Familienarbeit vor Ort entließ.

Text: A. Elsäßer und G. Böhringer

„Kreative Vogelabenteuer in Jesingen“

Der Winter hält nicht nur uns auf Trab aktuell, sondern auch unsere heimische Vogelwelt. Gemeinsam mit Klaus Lang vom NABU Teck machten sich sieben Familien am 1. Februar 2026 auf einen Spaziergang entlang der Lindach. Dort wurde die Jesinger Vogelwelt kindgerecht erkundet. Ein Glück, dass wir die Stockenten zum richtigen Zeitpunkt beim Schwimmen beobachten konnten. Dabei wurde erklärt, warum die Vögel im Gegensatz zu uns keine kalten Füße bekommen können! Und wir testeten natürlich auch die Wassertemperatur mit den Händen. Ganz schön kalt, waren sich alle einig! Aber trotzdem sehr sauber – die Lindach ist heute ein sehr geschätztes Bächlein bei Tieren und Pflanzen.

Einige Meter weiter konnten wir die Gebirgsbachstelze beobachten, die direkt am Bachlauf nach Insekten jagt. Zudem ein Fledermauskasten, den die Jesinger Fledermäuse vermutlich im Sommer als Unterschlupf nutzen. Aktuell befinden sie sich ja noch im Winterschlaf.

Und welche weiteren Vögel gibt es an der Lindach noch zu entdecken? Darauf wusste Klaus natürlich auch eine Antwort, auch wenn diese heute nicht alle direkt vor Ort zu beobachten waren. Immerhin konnten wir auf dem Weg noch Nistkästen für Schwalben an einem alten Jesinger Haus entdecken.

Auf dem Rückweg entdeckten die Kinder Krähenraben, die über den Dächern ihre Kreise zogen. An den Bäumen entlang der Lindach gab es noch einige verlassene Nester aus dem letzten Sommer zu entdecken.

Schließlich stellte sich noch die wichtigste aller Fragen: sollen Vögel gefüttert werden und wenn ja, womit? Im zweiten Teil des Nachmittags gab es dazu die richtige Anleitung und weitere Informationen…

Zurück im Jesinger Rathaus erwartete uns ein leckeres „Buffet“ aus Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Apfelringen, Rosinen und getrockneten Aprikosen, garniert mit Erdnüssen. Eben alles, was unsere Vögel auch so lieben. Nun durften die Kinder mit Unterstützung der Eltern mitgebrachte Äpfel mit Kernen und Nüssen für die Vögel spicken und Futterketten basteln. Natürlich wurde nebenbei auch gekostet, ob das Vogelfutter wirklich lecker schmeckt. Und dem war so. Ein Glück! Und was den Vögeln gut tut, kann uns auch nicht schaden!

Im Laufe des Nachmittags waren nun alle satt und zufrieden: Kinder, Eltern, die Vögel (die sich nun im heimischen Garten auf tolle Leckereien freuen dürfen) und die fleißigen Helfer der OG Jesingen, die alles vorbereitet hatten. Herzlichen Dank dafür an die OG Jesingen und an Klaus Lang für den schönen und informativen Spaziergang!

Zur nächsten Veranstaltung für Familien mit Kindern lädt die Familiengruppe am Samstag 25. April 2026 wieder nach Jesingen ein. Dann geht es um die Welt der Bienen! Seid gespannt, was Euch da erwartet – weitere Infos gibt es bei Angelika Elsäßer und auf der Homepage der OG Jesingen dazu.

Text und Fotos: Angelika Elsäßer (Pädagogische Mitarbeiterin)

Raus ins Glück!

Getreu dem Motto des Fachbereichs Familie „Lust auf Natur? Raus ins Glück!“ hat sich die Familiengruppe der Ortsgruppen Eschach und Untergröningen am 31. Januar zu einer besonderen Glückstour aufgemacht.

Begleitet von der Geschichte über das Mädchen Elli, das herausfinden wollte, was Glück eigentlich bedeutet, führte die Wanderung durch die winterlichen Felder rund um Eschach. Entlang des Weges hatten Janet und Alexander mehrere Glücksstationen mit verschiedenen Aufgaben für die Kinder vorbereitet. So hüpften sie einmal auf der Glücksstraße von Kleeblatt zu Kleeblatt, ein andermal lösten sie ein Memory mit Glücksmotiven, dann transportieren sie für den Eistee eine Kugel Schnee auf einem Löffel und schmückten schließlich einen Baum mit Glückskranichen und persönlichen Glücks-Wünschen.

Zum Abschluss gab es im Warmen noch eine weitere Runde vom leckeren Eistee. Während die Kinder kreativ wurden und Glücksvögel bemalten, planten die Eltern das weitere Familienprogramm bis zu den Sommerferien. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an tollen Aktivitäten – ihr dürft gespannt sein!

Los geht es mit einer „Waldolympiade“ am 8. März. Kommt vorbei und sichert euch eure Medaille!

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

„Ich hab was gefunden!“ – Tierspurensuche mit dem Albverein

Diese Rufe waren am 24. Januar bei der Tierspurensuche des Schwäbischen Albvereins Mögglingen immer wieder zu hören. Trotz des größtenteils bereits geschmolzenen Schnees in Lauterburg gab es im Wald jede Menge Tierspuren zu entdecken. Das bewiesen jedenfalls die acht großen und kleinen Spurendetektive.

Schon zu Beginn stellten die Kinder ihr detektivisches Gespür beim Tierratespiel und beim Laufquiz unter Beweis. Gemeinsam wurde überlegt, welche Spuren außer Fährten die Tiere noch hinterlassen und welche Hinweise zu welchem Tier gehören. Das stellte auch die Erwachsenen teilweise vor Herausforderungen. Denn nicht nur Fußspuren verraten die Anwesenheit von Tieren, sondern auch ihre Behausungen, Fraßspuren, Losung sowie Teile von Fell oder Gefieder.

Mit diesem Wissen ging es schließlich tiefer in den Wald auf Spurensuche. Und die war äußerst erfolgreich: angeknabberte Zapfen von Eichhörnchen und Mäusen, Losung und Wildwechsel vom Reh, Gebräch vom Wildschwein, zerrupfte Federn sowie mehrere Erdhöhlen wurden entdeckt. Alles in allem war es ein spannender und aufschlussreicher Nachmittag, dem selbst die winterliche Kälte nichts anhaben konnte.

Bei hoffentlich wärmeren Temperaturen geht es bei der nächsten Familienaktion wieder in den Wald: Zur „Waldolympiade“ am 1. März. Seid dabei und sichert euch eure Medaille!

Infos und Anmeldung bei Michaela Spielmann unter .

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

„Weihnachteln“ im Wald und in der Skihütte in Mögglingen

Um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, hat die Familiengruppe des Albvereins Mögglingen am 13. Dezember schon mal „geweihnachtelt“. Im Wald bei Lauterburg wanderten sechs Familien von Licht zu Licht und lösten verschiedene Aufgaben. Zunächst galt es, am Wegesrand versteckte goldene Nüsse zu finden und nicht nur die Nuss, sondern auch das darin enthaltene Rätsel zu knacken. Beim Tanne-Fichte-Wirbelsturm-Spiel ging das Laufen schnell voran und zuletzt mussten die Kinder in der fast vollständigen Dämmerung Tierpostkarten aufspüren. Diese kamen nämlich in der abschließenden Geschichte vom kleinen Hasen vor, der von der Eule wissen möchte, wie man eigentlich „weihnachtelt“. Drei Freunde vom kleinen Hasen „weihnachteln“ mit und erleben eine Überraschung nach der anderen. Ebenso spannend gestaltete sich auch die weitere Strecke für die Familien: Inzwischen war es stockdunkel geworden und der Weg musste von einem Windlicht zum nächsten gefunden werden, um Stück für Stück zu erfahren, wie die Geschichte weiterging. Das erforderte einiges an Mut, denn bei Nacht war bisher kaum einer im Wald unterwegs gewesen. Doch wie in der Geschichte nahm auch der Adventsspaziergang ein gutes Ende und am letzten Halt wartete auf die tapfere Gruppe eine besondere Überraschung:  Ein mit Lebkuchen behängter Tannenbaum!

In der warmen Skihütte klang der Abend schließlich bei Punsch, Plätzchen, Würstchen und einer kleinen Bastelaktion aus. Schöner hätte das „Weihnachteln“ nicht sein können und wir freuen uns darauf, Euch im neuen Jahr bei der nächsten Veranstaltung „Wer war denn hier? – Tierspuren entdecken“ am 24. Januar wiederzusehen!

Weitere Infos und Anmeldung bei Michaela Spielmann unter .

Text: M. Spielmann, Fotos: T. Riede

Das Familienjahresprogramm 2026 ist ab sofort erhältlich!

Endlich ist es soweit- das Familienjahresprogramm 2026 ist da! Vollgepackt mit Abenteuern in der Natur für die ganze Familie in unserem wunderschönen Ländle ist bestimmt für jeden etwas dabei! Egal, ob Familienaktion, Wochenendfreizeit oder Weiterbildung- Schaut einfach rein und lasst Euch überraschen!

Als Print Version ist es über den Online Shop kostenfrei bestellbar, online findet Ihr es hier und in unserer Terminübersicht.

Seid dabei, wir freuen uns auf Euch!

Lichter basteln mit der Ortsgruppe Bad Urach

Am Sonntag, den 23. November 2025, verwandelte sich der Werkraum des Jugendhauses in Bad Urach von 15:00 bis 17:30 Uhr in eine kreative Werkstatt. Eingeladen waren Familien und bastelbegeisterte Menschen jeden Alters – und tatsächlich fanden sich sechs Kinder und neun Erwachsene ein, um gemeinsam Lichter zu gestalten.

In einer entspannten und zugleich inspirierten Atmosphäre entstanden zahlreiche liebevoll gefertigte Werke. Die Teilnehmenden hatten kreative Ideen und unterstützten sich, wo Hilfe gebraucht wurde. Besonders schön war der lebendige Austausch zwischen den Generationen: Kinder und Erwachsene arbeiteten Hand in Hand, es war eine freundliche, produktive Stimmung im Raum.

Aus einfachen Materialien entstanden einzigartige Objekte von besonderem Charme. Dass gemeinsames Basteln verbindet und kreative Potenziale freisetzt, hat dieser Nachmittag gezeigt.

Die Organisatorinnen und Organisatoren danken allen Teilnehmenden und Helfenden herzlich für ihr Engagement und die vielen wunderbaren Ideen. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Bad Urach sowie dem Jugendhaus für die Bereitstellung des Werkraums und der Familie Viesel, die uns mit alkoholfreiem Punsch versorgt hat, was zusätzlich für Wärme und Gemütlichkeit sorgte.

Text und Bilder: H. Seifert

Die Albvereinsfamilie wünscht eine besinnliche Adventszeit

Liebe Ehrenamtliche,

zum Jahresende möchten wir von Herzen DANKE sagen!

Ihr bringt nicht nur Eure Zeit ein, sondern auch Eure Energie, Ideen und Leidenschaft. Das spürt man und dies macht unsere Veranstaltungen zu etwas Besonderem!

Mit Eurem Engagement und Eurer Herzlichkeit macht Ihr die Albvereinsfamilie reicher, wärmer und menschlicher.

Wir wünschen Euch und Euren Familien eine besinnliche Adventszeit und ruhige Weihnachtsfeiertage!

Den vollständigen Weihnachtsgruß inkl. kleinem Weihnachtsimpuls findet Ihr hier

Mit herzlichen und weihnachtlichen Grüßen vom Fachbereich Familie!

Wilde Waldgeister bei Nacht

Am 21. November hatten die Ortsgruppen Eschach und Untergröningen des Schwäbischen Albvereins im Rahmen des „Kulturcontainers Ba-Wü“ die Familien der KITA Kappelwasen in Eschach zu einer besonderen Nachtaktion eingeladen. Unter dem Motto „Wilde Waldgeister“ ging es mit Michaela Spielmann, pädagogische Mitarbeiterin, in den Wald, um nach Spuren der sagenhaften Waldgeister zu suchen.

Unterwegs probierten sich die sechs Familien im Waldgeister-Yoga, spielten Waldgeister-Fangen und suchten auf der Waldgeister-Pirsch zehn Gegenstände, die nicht in den Wald gehörten. So kam trotz der frostigen Temperaturen keine Kälte auf und bei Spiel, Spaß und viel Lachen war das Ziel im Nu erreicht. Unter den Bäumen wurden die Familien schnell kreativ und bauten aus allem, was der Wald hergab, ihre eigenen Waldgeister. Aus Stöcken und Ästen, Rinde, Steinen, Zapfen und Blättern entstand eine ganze Schar ulkiger Gestalten, die mal am Boden lagen, sich hoch in die Luft erhoben oder sogar aus einem Baumstumpf hervorblickten.

Das Werkeln mit Naturmaterialien machte richtig hungrig. Am liebevoll beleuchteten „Stammtisch“ im Wald standen Punsch und Kekse zur Stärkung bereit, bevor es im Dunklen zur Taschenlampenrunde ging und die zuvor gebauten Waldgeister erneut besucht wurden. Im Schein der Lichter wirkten sie ganz anders – ein wenig geheimnisvoll, aber zum Glück genauso freundlich wie bei Tag.

Auf dem Rückweg trugen die Kinder vorsichtig und sehr achtsam die Lichtgläser und sangen spontan Laternenlieder, bis alle wieder am Parkplatz ankamen. Dort verabschiedete sich die fröhliche Runde ganz auf Waldgeisterart und zum Schluss durfte jeder noch einmal in die große Keksdose greifen, um sich ein Betthupferl mitzunehmen. Der perfekte, süße Ausklang des kleinen Nachtausflugs!

Text: M. Spielmann, Fotos: M. Spielmann, A. Wendelin

Auf nächtlicher Suche nach dem Geisterlicht

Am 15. November 2025 kamen in der Abenddämmerung in Heubach acht Familien zusammen, um das geheimnisvolle Geisterlicht der Kobolde zu entdecken. Der Fachbereich Familie hatte zusammen mit der Familiengruppe Böhmenkirch zu der nächtlichen Suche am Utzenberg eingeladen.

Damit auch Menschen dieses besondere Leuchten sehen können, braucht es fünf bestimmte Gegenstände – und genau diese sollten die Teilnehmer während der Wanderung sammeln. An fünf Stationen waren dafür wache Sinne, Geschick und vor allem Spürsinn gefragt, denn es erwarteten die mutigen Sucher Aufgaben wie z.B. ein blinder Spaziergang, Geschmacks-, Hör- und Riechtests, verschiedene Suchaufgaben und Rätsel. In der Dunkelheit war das nicht immer leicht, doch mit Taschenlampen und vereinten Kräften meisterte die Gruppe alle Herausforderungen, so dass am Schluss das zauberhafte Geisterlicht sichtbar gemacht werden konnte.

Zurück am Spielplatz gab es dann auch endlich die heiß ersehnten Würstchen vom Lagerfeuer, denn eine Nachtwanderung macht richtig hungrig, wie sich unterwegs schnell zeigte. Vielen Dank an Familie Schäfauer, die für den gelungenen Abschluss des kleinen Nachtabenteuers sorgte!

Text: M. Spielmann, Fotos: M. Spielmann, C. Schäfauer