Wer kennt den Kirchholzer Apfelsaft? – Streuobstwiese mit mobiler Mosterei!

Die Steinlachtäler-Apfelsaftprodukte sind in der Region sehr bekannt, aber den Kirchholzer Apfelsaft kennen nur wenige. Nämlich nur diejenigen, die am vergangenen Sonntag mit der Albvereinsgruppe Gomaringen unterwegs waren. Gerade mal 10 Minuten zu Fuß vom Gomaringer ZOB entfernt, liegen die Streuobstwiesen des Kirchholz.

Und dort war am Sonntagnachmittag eine mobile Mosterei aufgebaut. Aber auf dem Weg vom Apfel bis zum Saft, heißt es richtig anpacken. Dabei lassen sich die Äpfel

  • vom Baum fallen, wenn die Bäume geschüttelt werden
  • auflesen bzw. rollblitzen
  • in einem kühlen Bad waschen
  • kleinschneiden
  • entwurmen, damit veganer Saft entsteht
  • häckseln damit die Presse es einfacher hat
  • in ein feuchtes Tuch einwickeln

 

Und dann passiert es. Von oben wird auf die gehäckselten Äpfel Druck ausgeübt, so dass diese so sehr ins Schwitzen kommen, dass ihr sattoranger Saft „Schweiß“ am unteren Ende herausquillt. Dieser Saft wird abgefangen und in Flaschen abgefüllt.

Und ob du es glaubst oder nicht, frischer „Apfelschweiß“ schmeckt lecker.

Text und Fotos: Stephan Rilling, OG Gomaringen

Mit dem Stock zum Lemberghaus

 

Am 21. September trafen sich 11 Familien, um mit der Familiengruppe des Albvereins Schwäbisch Hall zum Lemberghaus zu wandern und dabei unter dem Motto „Ein Stock, viele Ideen“ allerhand mit Stöcken und Ästen auszuprobieren. Schon bei der Begrüßung verwandelten sich die magischen Stöcke der Familien in eine Angel, eine Schaufel, eine Axt oder sogar in ein Einhorn.

Nach der phantasievollen Kennenlernrunde ging es auf einem schmalen Pfad über Stock und Stein mit mehreren Stopps, bei denen gespielt, auf dem Steckenpferd geritten und Türme, Nashörner, Insektenhäuschen, Bäume und mehr aus Stöcken und anderen Naturmaterialien gebaut wurden.

Am Lemberghaus angekommen gab es erst einmal eine wohlverdiente Stärkung und anschließend wurden in geselliger Runde Ideen für das Jahresprogramm im nächsten Jahr gesammelt. Da kam einiges zusammen von Bienen beobachten mit dem Imker, einer Nachtwanderung, Herbstblätter sammeln über Wanderungen zu verschiedenen Ausflugszielen mit Grillen und Spielplatz. Auf jeden Fall eine bunte Mischung und es bleibt spannend, welche Unternehmungen in den nächsten Wochen ihren Weg ins Programm finden werden. Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle Familien, die bereit sind, sich einzubringen!

Text und Bilder: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Begeisterte Waldräuber beim Ferienprogramm in Alfdorf

Über das Kinder-Ferienprogramm der Gemeinde Alfdorf bot der Schwäbische Albverein Alfdorf zusammen mit Miriam Hozak, Pädagogische Mitarbeiterin, zwei Räubervormittage im Wald an.

Auf den Spuren des Räuber Hotzenplotz begegneten die insgesamt 24 Kinder dem Zauberer Zwackelmann, bei dessen Eierlauf mit Kartoffeln alle viel Spaß hatten. Ebenso wurden mit Zapfen anstelle der Pfefferpistole Dosen umgeworfen und im echten Räubersack wurde sogar die Kaffeemühle der Großmutter erfühlt. Nachdem Wachtmeister Dimpfelmoser wieder für Ordnung sorgte, gab es von Klaus Heck, Alfdorfs Vorstand des SAV, leckere Brezeln und Saitenwürstle.

Frisch gestärkt bauten die Kinder einen tollen Staudamm und genossen den herrlichen Feenwald – vielleicht schaute ihnen dabei die Fee Amarylis zu.

Zu schnell verging die Zeit und eine Aufgabe gab es noch zu erledigen. Der Räuberschatz musste gefunden werden! Nachdem die Kinder einige Suchaufgaben erfolgreich lösten ging endlich die Schatzsuche los und tatsächlich gab es echtes Gold für jedes Kind vom Räuberschatz!

Beide Tage waren räuberisch, spannend und machten den Kindern sehr viel Freude! Die OG Alfdorf hofft nun, dass einige der begeisterten Kinder am 29.10.2024 beim diesjährigen Kürbisschnitzen wieder dabei sind. Das wäre toll!

Text und Bilder: Miriam Hozak

Herzliche Einladung zur Familienvertreterversammlung am 6. Oktober 2024

Liebe Familienaktive und Interessierte an der Familienarbeit, wir laden Euch ganz herzlich zur unserer Familienvertreterversammlung am Sonntag, den 06.10.24, in Allmendingen ein! Die offizielle Einladung sowie weitere Details zur Veranstaltung findet Ihr hier. Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen bis zum 20.09.24 unter familien@schwaebischer-albverein.de

Unterwegs mit der kleinen Raupe Nimmersatt

Hungrig ist sie! Viel fressen will sie! Gut tarnen kann sie sich! Und keine gleicht der anderen! In Gruibingen ging es, wie Ihr es sicher schon erraten habt, am 14. Juli 2024 um Raupen und deren Lebensgewohnheiten!

Zu Beginn starteten die Kinder der neun Familien erst einmal mit einem lustigen Farben-Schmetterlingsspiel. Denn auch die Schmetterlinge haben noch Hunger und können mit ihrem Rüssel leckeren Nektar aus den bunten Blüten saugen. Dies spielten die Kinder nach, in dem immer eine genannte Farbe berührt werden sollte.

Nachdem die Schmetterlinge satt waren und alle Sinne geweckt wurden, machten sich alle mit der Lupe als Raupen – und Schmetterlingsforscher auf den Weg. Fraßspuren der Raupen, Schmetterlinge und sogar eine klitzekleine Spannerraupe wurden entdeckt.

Damit sich alle mit allen Sinnen in eine Raupe hineinversetzen konnten, durfte die Futterpflanze des Tagpfauenauges, kleinen Fuchses und Admirals probiert werden. Diese fressen nämlich sehr gerne die Brennnesseln und alle Kinder und Erwachsenen bekamen von Miriam Hozak, Pädagogische Mitarbeiterin, selbstgemachte Brennnessel-Chips zum probieren.

Auch das Bilderbuch der Kleinen Raupe Nimmersatt von Eric Carle durfte bei dieser Wanderung nicht fehlen. Und nach so vielen Leckereien im Buch, durften alle Kinder blind verschiedenes Obst und Gemüse probieren und erraten. Blind – da die Raupen trotz ihrer großen Augen nicht gut sehen und mit ihren Fühlern riechen können.

Zum Abschluss der Wanderung gab es eine Schmetterlingsstaffel. Hierbei erfuhren Groß und Klein auf lustige und spielerische Weise die verschiedenen Stadien eines Schmetterlingslebens. Als kleine Überraschung bekamen alle Kinder danach einen kleinen süßen Schmetterling.

Bei allen Stationen bekamen die Kinder zudem bunte Sticker auf ihr Blatt-Namensschild und haben so eine tolle Erinnerung an die Wanderung. Ebenfalls konnte beim anschließenden Grillen an der Albvereinshütte gemalt und gebastelt werden.

Spiel, Spaß, Neuigkeiten, Entdeckerfreude und ein gemütliches Beisammensein – so war´s in Gruibingen bei der Wanderung mit der Kleinen Raupe Nimmersatt.

Einen großen Danke an Hilde Eberhard und an das ganze Team des SAV Gruibingen! Ihr habt das wieder so toll vorbereitet!

Text: Miriam Hozak; Fotos: Hilde Eberhard, Henriette Pohunek

Geocaching über Stock und Stein für Familien

Am Samstag, den 13. Juli, bot der Schwäbische Albverein in Öschingen eine spannende Einführung ins Geocaching an. Obwohl ursprünglich vier Familien angemeldet waren, nahm letztendlich eine hochmotivierte Familie teil und meisterte die Geocaching-Aufgabe mit Bravour.

Bei bestem Wetter startete die Veranstaltung mit einer Einführung in die Geräte und einigen Aufwärm-Caches, um die Grundlagen zu erlernen. Danach ging es zu einigen Punkten des Filsenbergtrail Caches. Diese Geocaches rund um den Filsenberg sind ein wahrer Klassiker – schon seit 2012 gibt es diesen Pfad auf geocaching.com. Die erfolgreich gefundenen Logbücher waren voll mit Einträgen von aktiven Geocachern. Die Familie zeigte großen Enthusiasmus und Geschick beim Aufspüren der versteckten Schätze.

Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Freude bereitete. Es war jedoch bedauerlich, dass so viele Familien kurzfristig absagen mussten. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass bei zukünftigen Veranstaltungen mehr Teilnehmer die Gelegenheit nutzen, die faszinierende Welt des Geocachings zu entdecken.

Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Zu Besuch beim kleinen Wassermann und seinen Freunden

Der kleine Wassermann lebt im Mühlenweiher, hat gelbe Gummistiefel an und trägt eine rote Zipfelmütze. Das ist klar, aber wer waren nochmal seine Freunde?

Da überlegten die Kinder bei der Familienwanderung des Albvereins Schwäbisch Hall am 14. Juli kurz und dann sprudelten die Antworten nur so heraus: ein Wal, eine Schnecke, ein Hai, Fische oder vielleicht Frösche? Wer es letzten Endes war, fand die Gruppe auf dem Weg zum Schereres Brünnele schließlich heraus.

Zuerst entdeckten sie den Karpfen Cyprinus, der den kleinen Wassermann oft auf seinem Rücken durch den Teich auf Entdeckungsreise mitnimmt. Für die wagemutigen Wanderer ging es nicht unter Wasser, aber an Land zu einem kleinen Abenteuer: auf einem sehr schmalen, dicht bewachsenen Pfad mussten sie den nächsten Wegabschnitt bewältigen. Das war fast wie im Dschungel.

Wieder sicher an der Froststraße angekommen, begegneten ihnen an zwei weiteren Stationen die frechen Frösche und eine Libelle, die jeweils ein lustiges Spiel bereithielten. Dann war auch schon der Grillplatz in Sicht und schnell wurde ein Lagerfeuer entzündet. Während das Feuer herunterbrannte, hörten die Kinder eine Geschichte vom kleinen Wassermann, ließen sich anschließend ihre gegrillten Würstchen schmecken und spielten im angrenzenden Wald.

Am Ende bauten sich alle noch ein einfaches Wasserrad und testeten es im Arzbach. Im flachen Wasser war es nicht einfach, das Wasserrad zum Drehen zu bringen, aber manchen gelang es doch. Was für ein schöner Abschluss des gelungenen Nachmittags!

Text und Fotos: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Mit Fuchs Frederik den Wald erleben

Mit Frederik Fuchs und seinen tierischen Freunden machten sich am Samstag, 6. Juli 12 Kinder und 11 Erwachsene auf den Weg in den Wald. Von Nah und Fern waren die Familien trotz unklarer Wetterverhältnisse nach Esslingen am Neckar angereist. Der Wettergott hatte ein Einsehen und schob Regen und Gewitter auf den Nachmittag.

Frederik war zu Beginn noch etwas schüchtern, doch nach und nach durften die Kinder ihn sogar auf den Arm nehmen und tragen. So wurde im Laufe des Vormittags nach den Frischlingen gesucht, die Hasen begaben sich in den Wettkampf mit den Igeln und auf leisen Sohlen probten die Familien das Pirschen im Wald, um ja nicht die Aufmerksamkeit des Eichelhähers auf sich zu ziehen …

Zum Glück war dieser anderweitig unterwegs und die Kinder konnten in seinem Nest eine tolle Überraschung finden und verkosten.

Die Pause am Waldspielplatz war nun dringend notwendig, damit etwas getobt und gevespert werden konnte.

Im zweiten Teil lernten die Kinder das Leben und Schaffen des Maulwurfs kennen und durften blind allerhand Naturmaterialien fühlen und erraten. Wie die fleißigen Ameisen wurden anschließend Türme aus Ästen und Stöcken gebaut, die sicher bis Weihnachten halten würden, so die Mutmaßungen der Kinder.

Zum Abschluss durften die Kinder vom Buffet der kleinen Waldmaus kosten. Das schmeckte allen wirklich gut! Die Rückmeldungen der Kinder waren durchweg positiv und jedes freute sich zum Abschied noch über eine gefaltete Miniaturausgabe von Frederik dem Fuchs.

Text: A. Elsäßer (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: A. Elsäßer und F. Scherieble (OG Esslingen)

N-A-N-U: Was war denn hier los?

Waldkünstler waren Ende Juni zwischen Neckartailfingen und Grötzingen unterwegs.

Auf dem Weg in den Wald sammelten 8 Erwachsene und 10 Kinder eifrig viele Steine, Gräser, Blüten und Blätter, um mit diesen Naturmaterialien großartige Kunstwerke zu kreieren. Es entstand schon bald ein schönes Mandala an einer Wegkreuzung mit Heu und Steinen.

Im Wald angekommen fing es an zu regnen, das hielt uns aber nicht ab nochmals kreativ zu werden. Lange Äste und kurze Äste wurden gesammelt und zwischen 2 Bäume gespannt für eine Art großen Webrahmen oder um ein altes Glas gebunden, damit eine schöne Vase entstand. Mit den Blüten konnte die Vase verschönert werden oder die Blüten wurden in die Rinde einer Eiche gesteckt, so dass diese schön bunt aussah.

Die Zeit verstrich und wir mussten schon wieder den Rückweg antreten. Dabei bekamen die Kinder zugeschnittene Klorollen mit doppelseitigem Klebeband um den Arm und darauf konnten sie dann Blüten, Gräser und dergleichen kleben. So entstanden schöne Armreifen.

Es war wieder ein sehr schöner Ausflug mit vielen neuen Familien. Bis bald mal wieder Eure Svea von N-A-N-U SAV Neckartailfingen.

Text und Fotos: S. Betz (OG Neckartailfingen)