Tierspuren im Winter 2025

Wäre man am Sonntag sehr früh aufgestanden, hätte man tatsächlich Tierspuren im Schnee finden können.

Aber auch ohne Schnee lassen sich jede Menge Tierspuren im Januar entdecken, obwohl zur Winterszeit viele Tiere gar nicht da sind oder aber in einer Höhle oder tief im Boden der Kälte trotzen.

Dem geschulten Auge fallen trotzdem Spuren auf. Zum Beispiel:

  • Fressspuren an kleinen Bäumen
  • zur Seite geschobenes Laub, unter dem nach etwas Essbarem gesucht wurde
  • die Losung, die nach dem Essen hinten wieder rauskommt
  • ein Loch im Apfelbaum, welches viele unterschiedliche Mieter haben kann
  • löchrige Blätter, die aussehen, als wäre ein Igel drüber gerollt
  • angeknabberte Äpfel, ob von Maus oder Amsel

Wichtig ist, dass man sich zur Spurensuche Zeit nimmt. Dann findet auch das nicht geschulte Auge Spuren.

Und wenn man nach der Spurensuche noch mit selbst gemachtem Punsch und der ersten gegrillten Wurst 2025 in der Hand verweilt, um den Sonnenuntergang zu bestaunen, dann kann einem auch an einem kalten Wintertag warm ums Herz werden.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen)

Nachbericht zur Nikolauswanderung

Am 6. Dezember fand eine zauberhafte Nikolauswanderung statt, an der 8 Kinder und 12 Erwachsene teilnahmen. Die kleine Wanderung führte die Gruppe durch Degerschlacht.

Leider konnte der Nikolaus nicht rechtzeitig zur Wanderung erscheinen, da sein Sack ein Loch hatte und er zudem noch Stiefel und Socken auf der anderen Seite der Welt füllen musste. Doch die Kinder ließen sich nicht entmutigen und machten sich auf die Suche nach den verlorenen Dingen aus dem Nikolaussack. Immer wieder wurden sie fündig und halfen fleißig, die verlorenen Sachen zusammenzutragen.

Schließlich kam der Nikolaus auf einem Fahrrad an, denn für einen Schlitten gab es keinen Schnee. Alle Wanderer, Klein und Groß, hatten ihn herbeigesungen, und die Freude war groß, als er endlich eintraf. Aus seinem Nikolausrucksack zauberte er kleine Geschenke für die Kinder, die so fleißig geholfen hatten, und diese griffen begeistert zu.

Schon bald musste der Nikolaus wieder los, um rechtzeitig noch weitere Kinder und Familien zu beschenken. Die Kinder und Familien konnten in Ruhe noch einen Punsch trinken und sich an Lebkuchen und Mandarinen stärken, bevor sie den Weg nach Hause antraten.

Text: Heidrun Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Eine gelungene Familienaktion 2024 aus unseren Ortsgruppen

Die „Junge Familie“ des Schwäbischen Albverein Crailsheim bietet jedes Jahr das Floßbauen an der Jagst an.

Mit viel Material gehen die Kinder mit ihren Eltern ans Werk. Ca. 25 LKW-Schläuche, viele Bretter und eine kräftige Schnur werden benötigtigt, um alle zu versorgen und wassertaugliche Floße zu bauen. Am Schönsten ist es natürlich bei Badewetter, da können die Kinder paddeln oder vom Floß springen und nebenher schwimmen, das macht immer sehr viel Spaß und findet oft kein Ende. Auf der großen Badewiese gibt es viele Möglichkeiten zu spielen und sich warmzulaufen. Nicht fehlen dürfen natürlich Kaffee, Kuchen und Getränke bei netter Unterhaltung!

Text und Foto: W. Ohr, OG Crailsheim

Rund um die Streuobstwiesen in Unterensingen – N-A-N-U

Bei herrlichem Wetter, fand im September unsere lang erwartete Wanderung zur Streuobstwiese in Unterensingen statt, die gemeinsam mit Rainer Feldmaier vom Obstlagerungsverein organisiert wurde. Um 10:30 Uhr trafen sich rund 45 wanderfreudige Teilnehmer – darunter viele Familien mit Kindern – am Startpunkt. Von dort aus begaben wir uns auf eine erlebnisreiche Tour, Richtung Fabrikstrasse. Dort gibt es nämlich ein echtes Kleinod in Unterensingen.

Zu Beginn begrüßten uns die beiden Vorstände Rainer Feldmaier und Claus Arnold herzlich. Nach einer kurzen Einleitung über den geplanten Tagesablauf erklärte uns Rainer aufschlussreich den Obstlagerungskeller von Unterensingen. Rainer erzählte uns dabei Spannendes zur Entstehung dieses Lagerkellers, der im Jahr 1951 vom neu gegründeten Obsteinlagerungsverein gebaut wurde. Ursprünglich war der Plan, das reichlich vorhandene Obst aus der Region in den umliegenden Dörfern und Städten zu verkaufen, liess sich aber letztlich nicht realisieren. Der Keller dient seither der Lagerung des regionalen Obstes, und wir bekamen einen kleinen Einblick wie durch Be- und Entlüftung und viel Erfahrung ein nahezu optimales Klima zur Lagerung erreicht wird. Das Raumklima im Keller wird nämlich durch den Kellerwart mit Hilfe von speziellen Klappen und Wasser geregelt – eine beeindruckende, einfache, aber effektive Methode, die bis heute erfolgreich Bestand hat. Natürlich durften die Kinder auch die verschiedenen Apfelsorten verkosten. Als besondere Gäste haben uns Staatssekretärin Sabine Kurtz im baden-württembergischen Ministerium zuständig für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Bürgermeister Sieghart Friz begleitet. Beide richteten herzliche Grußworte an die großen und kleinen Teilnehmer und unterstrichen nochmals informativ die Wichtigkeit der Erhaltung unserer Streuobstwiesen.

Nach diesem sehr interessanten Zwischenstopp setzten wir unsere Wanderung durch die idyllischen Streuobstwiesen fort. Besonders die Kinder waren mit Begeisterung dabei und erkundeten die Natur auf eigene Faust. Für sie hatte das Organisationsteam zudem spannende Rätselfragen vorbereitet, die sie entlang des Weges lösen konnten.

Ein weiteres Highlight des Tages erwartete uns am Ende der Wanderung: Rüdi und seine Ziegen und ein Lagerfeuer ! Rüdi erzählte uns einiges über die Tiere und ihren Nutzen in der Landschaftspflege – eine tolle Möglichkeit, den Kindern die Bedeutung von Weidehaltung und nachhaltiger Landwirtschaft näherzubringen. Am Lagerfeuer gab es noch leckere Apfelpfannkuchen und für die Erwachsenen ein kleiner Gruß im Glas von der Streuobstwiese.

Text: K. Bender; Foto: M. Elle

Lichterglanz im Wald

Im frischen, adventlichen Wald bei Alfdorf trafen sich am 1.Dezember sechs Familien zur Waldweihnacht der OG Alfdorf. Ein mit Lichtern geschmückter Waldweg führte Groß und Klein zu unterschiedlichen Adventsstationen.

So durften die Kinder zu Beginn Glaskugeln finden und erfuhren dabei, warum wir eigentlich Kugeln an den Baum hängen und was all dies mit Äpfeln zu tun hat. An so einem geschmückten Baum sangen wir gemeinsam auch ein kleines Liedlein.

Ein verlorener Handschuh und das Märchen im Schnee erzählten den Kindern wie gemütlich und friedlich es die Tiere während der Weihnachtszeit miteinander haben. Zudem erfuhren die Kinder, was es mit dem Weihnachtsstollen auf sich hat und ein Probierele durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Mit den mitgebrachten Karotten, Erdnüssen, Meisenknödeln und anderen Leckereien machten die Familien den Tieren im Wald eine Freude. Wer weiß, ob diese sich schon das Eine oder Andere schmecken ließen, während die Familien sich bei Punsch und Gebäck für den Rückweg stärkten.

Den Rückweg gingen alle leise und von Lichtlein zu Lichtlein durch den sonst so dunklen Wald. Es war ein wundervoller Abend im Wald und eine wunderbare Einstimmung auf die Adventszeit. Schön, dass ihr dabei wart!

Text: Miriam Hozak; Fotos: Martina Traxler und Kathrin Kargl

„Weihnachteln“ im Wald in Schwäbisch Hall

Um sich auf die Adventszeit einzustimmen, hat die Familiengruppe Schwäbisch Hall am 30. November schon mal „geweihnachtelt“. Dabei ging es mit der Geschichte vom kleinen Hasen, der von der Eule wissen möchte, wie man weihnachtelt, durch den Eichstruter Wald.

Drei Freunde vom kleinen Hasen weihnachteln mit und erleben eine Überraschung nach der anderen. Für die fünf Familien enthielt die Wanderung auch einige Überraschungen: in der Dämmerung und später in der fast völligen Dunkelheit musste der Weg von einem Windlicht zum nächsten gefunden werden. Unterwegs gab es an mehreren Stopps einen Abschnitt der Geschichte vorgelesen und dazu eine Aufgabe zu lösen. Zum Beispiel mussten Tierpostkarten im Wald gefunden werden, bei der Rindenfange durfte man sich nur von Rinde zu Rinde hangelnd fortbewegen und beim Spielen im Dunklen waren gute Ohren nötig, um die versteckten Kinder zu finden. Die größte Überraschung erlebte die Gruppe am letzten Halt: ein mit Lebkuchen behängter Tannenbaum!

Von dort war der Weg dann nicht mehr weit zur Grillstelle, wo dank Manfred Sailer und Heike Sengstake warmer Punsch vom Feuer auf die Teilnehmer wartete. Bei gemütlichem Plausch und regem Plätzchentausch klang die kleine Lichterwanderung dort schließlich aus.

Allen Familien wünschen wir eine schöne Adventszeit und freuen uns, wenn wir uns im neuen Jahr bei der nächsten Veranstaltung „Der Drache ist los! Puppenspiel und drachenstarke Wanderung“ am 18. Januar wiedersehen!

Weitere Infos findet Ihr rechtzeitig auf der Homepage der Ortsgruppe Schwäbisch Hall

Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Kleine Nachtschwärmer beim Albverein

Trotz kühler Witterung sammelten sich bei der Nachtaktion der Ortsgruppen Eschach und Untergröningen des Schwäbischen Albvereins zum Aufbau einer Familiengruppe einige erwartungsvolle Kinder mit ihren Eltern am Rathausplatz in Eschach. Auf dem Programm standen am 23. November Waldgeister basteln und eine Lichterwanderung durch den Wald.

In der Freiluft-Werkstatt mussten also zuerst die Geister hergestellt werden. Bis in die Dunkelheit hinein wurde gehämmert, geklebt und geschnitten bis jedes Kind seinen Dosengeist fertig gestellt hatte. Mit einem Teelicht ausgestattet, leuchteten sie der kleinen Gruppe den Weg in den nahen Wald. Schon von weitem entdeckten die Kinder am Waldrand die flackernden Windlichter und lasen gespannt den Beginn der Geschichte vom kleinen Hasen und dem hungrigen Fuchs. Zum Glück war der kleine Hase sehr schlau und konnte den Fuchs überlisten, so dass er seinem gefräßigen Maul entkam. Zum guten Ende gab es am letzten Halt als Überraschung noch ein süßes Betthupferle dazu, so dass sich alle zwar etwas müde schon, aber vergnügt auf den Heimweg machten.

Am 15. Dezember findet die traditionelle Waldweihnacht der Ortsgruppe Untergröningen mit Fackellauf und Besuch vom Nikolaus statt, zu der alle Familien herzlich eingeladen sind.

Text: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: Alexander Wendelin, OG Eschach & Untergröningen

Familienwanderung „Unterwegs mit dem kleinen Gespenst“

Können wir dem kleinen Gespenst helfen? – Am 10. November um 10 Uhr, sind 8 Familien mit 14 Kindern mitgekommen, um diese Frage zu beantworten. Gleich zu  Beginn las uns Emma die Geschichte zu dem kleinen Gespenst vor, in dem es eines Nachts all die Waldtiere beobachtete und weiter als je flog. Dabei hatte es seine Landkarte verloren und findet seitdem seinen Weg zur Gespensterburg nicht mehr. Dabei stieß sie auf den alten Uhu, der versprach zu helfen.

Wir hatten die Aufgabe, gemeinsam die Kartenstücke für das kleine Gespenst wiederzufinden. Wie es die Eule erklärt hat, sollte das kleine Gespenst dem Wald vertrauen und lernen, Spuren zu erkennen. Aufmerksam gingen die Kinder den Weg entlang. Dann entdeckten sie ein Eichhörnchen und Gudrun erklärte uns, dass man vom Eichhörnchen lernt, wie man Verstecktes gut wiederfinden kann.

Danach hatten die Kinder die Aufgabe unterwegs Naturmaterialien zu sammeln, mit denen man Geräusche machen kann. Ein Stück weiter des Weges auf einem Baumstumpf, entdecken sie einen kleinen Fuchs. Der würde ausgiebig begutachtet und gestreichelt. Und was kann ein Fuchs? Der Fuchs ist schlau, kann sehr gut riechen und hat ein gutes Gehör. Der kann selbst durch eine dicke Schnee-Schicht eine Maus wahrnehmen. Deshalb testeten wir nun auch unsere Ohren. Die Kinder machten versteckt, Geräusche mit den gesammelten Naturmaterialien.

Es wurden tatsächlich viele erkannt, was mit Applaus belohnt wurde. Spielerisch wurde dabei der Wald erkundet, z.B. hangelten die Kinder sich mit geschlossenen Augen an einem Seil entlang, welches zwischen den Bäumen von Jürgen gespannt war. So konnten sie nachempfinden, wie Tiere bei Nacht durch den Wald schleichen, ohne Geräusche zu machen. Ein großes Spinnennetz haben die Kinder mit den Eltern gespannt und versucht, ohne Berührung durchzukommen.

Fast am Schluss, sahen wir, wie das kleine Gespenst zwischen den Bäumen den Berg hochschwebte“. Mit unserer Hilfe, hatte es den Heimweg gefunden. Wir winkten ihm und wünschten ihm alles Gute.

Auch wir hatten unser Ziel erreicht, die AV-Hütte. Fleißige Helfer hatten dort schon Grillfeuer und Getränke vorbereitet.

Zum ersten Mal waren unsere „großen Mädchen“, Emma und Anni und Lina mit Jürgen Fitzner ein eigenes Vorbereitungs-Team, mit Anregungen und Ideen dabei, vielen Dank, habt ihr gut gemacht. Dankeschön auch an Gudrun Eberlein für ihre Bereitschaft, Ideen und Hilfe. Allen anderen fleißigen Helfern vielen Dank! Diese gemeinschaftliche Aktion hat sehr viel Spaß gemacht.

Text: Hilde Eberhard; Fotos: Mitglieder der Ortsgruppe Gruibingen

Herbstliche Gespensterwanderung in Ebersbach

Am Sonntag, 17.11.2024 erlebten 9 Familien eine aufregende Gespensterwanderung in Ebersbach. Bei nieseligem Herbstwetter begaben sich die Teilnehmer auf eine abenteuerliche Suche nach den Spuren des kleinen Gespenstes und einigen Überraschungen.

Die großen und kleinen Abenteurer hatten die Aufgabe, Kartenteile zu finden. Das kleine Gespenst hat sich nämlich „verflogen“ und fand den Weg zurück zu seiner Burg nicht wieder. Mit Hilfe der Waldtiere fanden die Kinder nach und nach die Kartenteile. Hierbei erfuhren sie von den Waldtieren, dass der Fuchs unglaublich gut hören kann, das Eichhörnchen ein Meister des Versteckens ist und Spinnen tolle Netze spannen können.

All diese Eigenschaften durften die Kinder während der Wanderung durch eigenes Tun ausprobieren und zudem gab es noch eine kleine Gespensterbastelei.

Als alle Teile gefunden wurden, entdeckten die Kinder noch ein Kreuz auf der Schatzkarte. Gleich waren sich alle einig, dass es sich hierbei um einen Schatz handeln muss. Der wurde von den Kindern auch gefunden und die Freude darüber war groß. Die Kinder bedankten sich beim kleinen Gespenst, welches nun zu seiner Burg zurück fliegen konnte.

Den Abschluss der Gespensterwanderung bildete ein gemütliches Beisammensein auf dem Spielplatz. Bei heißem Punsch und leckerem Gebäck ließen alle Familien den „gespenstigen“ Tag ausklingen.

Vielen Dank an alle helfenden Hände der Ortgruppe Ebersbach an der Fils.

Text und Fotos: Miriam Hozak (Pädagogische Mitarbeiterin)

Aufruf zum Jahresrückblick: Was war Eure schönste Familienaktion 2024?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir würden gerne wissen, was für Euch und Eure Kinder das schönste Erlebnis mit der Albvereinsfamilie im Jahr 2024 war! Egal ob Schatzsuche mit der Familiengruppe, Bastelaktion im Wanderheim oder Lagerfeuer mit wilder Küche- schreibt uns Euer schönstes Erlebnis und wir machen daraus einen Artikel für unsere Medien! Das war unsere schönste Familienaktion 2024

Noch ein Tipp für Eure Familienarbeit: Sammelt die schönsten Erlebnisse in Eurer Familiengruppe und lasst sie am Ende des Jahres vom Nikolaus vorlesen!