Albvereinsaktionstag mit der kleinen Raupe in Ebersbach

Am 18.05. machten sich bei wechselhaftem Wetter fast 20 Kinder mit ihren Eltern auf die Spuren der Raupe Nimmersatt in Sulpach. Zu Beginn unterhielten wir uns darüber, wie sich Raupen und Schmetterlinge ernähren und suchten als Schmetterlinge „bunte Blumen/Farben“.

— Kinder als Schmetterlinge auf Tour

Mit für die Natur geschärften Sinnen hielten wir auf dem Weg zum Wald Ausschau nach Raupen und Schmetterlingen. Am Waldrand versammelten wir uns um gemeinsam der Erzählung der Raupe Nimmersatt zu lauschen. Nachdem wir wie blinde Raupen verschiedene Naturmaterialien befühlt und ertastet hatten, war es an der Zeit für uns als Schmetterlinge auf Tour zu gehen und Eier abzulegen.

— Eine Murmel für jedes Kind aus der Holzraupe

Mit viel Spaß ging es über Stock und Stein einbeinig zur Eierablage. Auf dem Rückweg legten wir mit herbeigezauberten Albvereinsmurmeln eine Holzraupe. Diese zerlegte sich für den guten Zweck jedem Kind zukünftig als Murmelbahnkugel zu dienen.

Wie auch die Raupe Nimmersatt entdeckten wir Köstlichkeiten, mit welchen wir unseren Magen füllen konnten und mit frischer Energie stapften wir zum Sulpacher Spielplatz, um dort die Raupe Nimmersatt, Schmetterlinge und mehr zu modellieren. Ein schöner Nachmittag fand anschließend zwischen Schaukeln und Rutschen seinen Ausklang.

Wir freuen uns euch bei unserem nächsten Albvereinsfamilienausflug am 19.10.2025 bei unserer Eichhörnchenwanderung wieder zu sehen.

Eure Jenni und Stephi

Text: Stephanie Hägele (OG Ebersbach); Fotos: OG Ebersbach

Wilde Kräuter am Götzenbachsee

Rund um den Götzenbachsee fanden die knapp 30 Teilnehmenden am
18. Mai allerlei schmackhafte Wildpflanzen. Bei der Familienveranstaltung „Wildkräuter erleben“ der Ortsgruppen Eschach und Untergröningen drehte sich schließlich alles um Brennnessel, Gänseblümchen und Co. Auf dem Rundweg wurden die wilden Kräuter spielerisch kennengelernt, probiert, gesammelt und einiges Interessantes übermittelt.

Krönender Abschluss war die gemeinsame Zubereitung verschiedener Gerichte am und überm Lagerfeuer. Alle halfen kräftig mit, so dass ein wildes Menü aus Kleeblütenbutterbroten, bunten Gurkentalern, Wiesendudler und mehr entstand. Wer hätte gedacht, dass „Unkräuter“ so lecker schmecken?

Text und Fotos: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

„Auf den Spuren von Robin Hood“ – Schnitzaktion der Abtsgmünder Albzwerge

Am 10.5.25 begaben sich die Albzwerge-Maxis am Wanderheim Abtsgmünd auf die Spuren von Robin Hood, dem wohl berühmtesten Bogenschützen aller Zeiten. Unter Anleitung von Michaela Spielmann, assistiert von Anne Kuhn und Marika Kohl erfuhren die Kids welche Bedeutung Pfeil und Bogen für Robin Hood hatte. Die Suche nach passendem Schnitzmaterial erhöhte die Spannung, bevor es an die Arbeit ging.

Voller Stolz präsentierten die Albzwerge am Ende ihren selbstgeschnitzten Pfeil und Bogen, welche dann auch gleich ausprobiert wurden. Der Dank gilt den Initiatorinnen für die Umsetzung dieser tollen Idee bei schönem Wetter in der freien Natur.

Text und Fotos: M. Kohl und A. Kuhn (OG Abtsgmünd)

Mit Stock und Stein über Stock und Stein

Am 18. Mai 2025 veranstaltete die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Alfdorf eine Wanderung unter dem Motto „Mit Stock und Stein über Stock und Stein“.

Es trafen sich sechs Familien beim Waldparkplatz Brucker Sägemühle. Von dort aus wanderten wir gleich los in den Wald und die Familien hatten schon eine erste Aufgabe bekommen und zwar einen Stock zu suchen der ca. 1,5 m lang war. Als wir schon ein gutes Stück unterwegs waren, stellten wir uns im Kreis auf und machten ein Kennenlernspiel: „Fang den Stock“.

Als wir unsere Sinne geweckt hatten, stand plötzlich eine Schatztruhe in der Mitte. Darin waren ein Stock und ein Stein, welche uns eine Geschichte erzählten. Danach ging unsere Wanderung weiter. Unterwegs gab es auch große Baumstämme, über welche man balancieren konnte. Das hat den Kindern auch sehr gut gefallen.

Bei der nächsten Station haben wir das Spiel „Bello dein Stöckchen ist weg“ gespielt. Das kam bei den Kindern ebenfalls sehr gut an. Anschließend ging es weiter und wir suchten uns ein tolles Plätzchen auf Baumstämmen und machten dort eine kleine Pause und stärkten uns mit kleinen Snacks.

Danach gab es eine spannende Geschichte für die Familien von einer Fee und einem Regenbogen. Die Kinder hörten ganz gespannt zu. Nach der Geschichte bekamen die Kinder bunte Eisstiele in den Farben eines Regenbogens. Die Aufgabe war, zu jeder Farbe etwas passendes aus der Natur zu sammeln. Die Familien waren begeistert dabei und am Ende haben wir einen ganz tollen Regenbogen zusammengelegt.

Nun waren wir schon fast am Ende unserer Wanderung. Zum Abschluss hatten die Kinder noch die Möglichkeit, sich einen Stock zu schnitzen oder mit bunter Wolle zu verzieren. Dies war ein kreativer Abschluss für alle.

Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung, welche am 20. Juli stattfinden wird.

Text: H. Aschenbrenner (OG Alfdorf); Fotos: H. Aschenbrenner und M. Hozak (Pädagogische Mitarbeiterin)

Mai- und Holunderpfeifenschnitzen mit der Ortsgruppe Degerschlacht

Am Sonntagvormittag, den 18. Mai 2025, lud die Ortsgruppe Degerschlacht Familien zu einer entspannten und kreativen Veranstaltung auf der Vereinswiese ein. Mai- und Holunderpfeifen konnten gebastelt werden. Trotz oder vielleicht gerade wegen der moderaten Teilnehmerzahl war es ein entspanntes und fröhliches Maipfeifenschnitzen in einer angenehmen Atmosphäre.

 

Das Schnitzen einer leicht vergänglichen Maipfeife ist eine einfache und zugängliche Technik, bei der schnell erste Erfolge vorzuweisen sind. Die Herstellung des Mundstücks ist jedoch eine Herausforderung. In entspannter Atmosphäre und mit gegenseitigen Tipps klappt das trotzdem gut. Schnitzen mit kleinen „Fehlern“ kann charmant und spielerisch sein.

Die Holunderpfeife bietet die Möglichkeit, eine haltbarere Pfeife herzustellen. Dabei wird das Mark aus dem Holunder entfernt und schon kann man Pfeifen, aber auch noch weitermachen und anspruchsvollere Alternativen erarbeiten.

Obwohl die Veranstaltung im kleinen Rahmen stattfand, war sie eine Bereicherung des ohnehin schon schönen Maitages.

Text und Fotos: H. Seifert (Pädagogische Mitarbeiterin)

Tierische Schnitzwerkstatt

Welche Tiere leben im Wald? Mit dieser Einstiegsfrage begann das spannende Nachmittagsprogramm im Wald, mit der die Kinder sofort mittendrin im Geschehen waren. Fuchs, Uhu, Eichhörnchen, Wolf, Wildschwein und sogar ein Bär waren die Antworten. Die 13 Kinder und 10 Erwachsene waren am 3. Mai bei der „Tierischen Schnitzwerkstatt“ in Mergelstetten gleich voll dabei.

Auf einem schmalen Waldweg entlang des Steinbruchs Mergelstetten nahm das Abenteuer seinen Lauf. Wie nennt man das weibliche und männliche Wildschwein und wie heißen die Kinder von Mama und Papa Wildschwein? Was fressen Wildschweine, wie riechen sie und wie halten sie sich sauber?

Michaela Spielmann legte zusammen mit einer Wildschwein-Anführer-Rotte eine Suchspur. Wie? Mit Maggi (Geruch der Wildschweine). Die anderen Kinder waren die Jäger und mussten die Wildschweinrotte anhand der gelegten Spur schnüffelnd im Unterholz finden. Ein Riesenspaß.

Nach weiteren informativen Spielen über Waldtiere begann die tierische Schnitzwerkstatt. Zunächst erlernten die Teilnehmer die wichtigsten Schnitzregeln: Wer schnitzt der sitzt! Nicht mit offenem Messer herumlaufen, von sich weg schnitzen und ein scharfes Taschenmesser benutzen.

Mit den unterwegs gesammelten Stöckchen und Haselnusssruten sollte es mit einer Maus losgehen. Gar nicht so einfach! Erst das Köpfchen der Maus, dann die Ohren und zum Schluss das Hinterteil mit Schwänzchen. So mancher Erwachsener kam da an seine Grenzen. Das Ergebnis? Jede Maus ein Unikat. Spitzmaus, Haselmaus, Wühlmaus, Hausmaus, alles war dabei.

Zum Abschluss gab es für jedes Kind Muffins zur Stärkung und ein Schnitzdiplom für die erfolgreiche Teilnahme an dem Schnitzworkshop.

Herzlichen Dank an die Ortsgruppe Mergelstetten für die tolle Zusammenarbeit!

Text und Fotos: Heidi Wengenmayer (OG Mergelstetten)

Sonntagsprojekt der Familiengruppe Oberkochen

Vorhaben Kugelbahn bauen mit der Familiengruppe des SAV Oberkochen
Datum 4. Mai 2025
Start 14:00 Uhr
Wo Volkmarsberg Oberkochen
Wetter unbeständig, regnerisch, feucht, kühl, wenig einladend
Teilnehmer Drei Familien und die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann
Material Holzkugeln und Naturmaterialien aus dem Wald wie Äste, Steine, Blätter und v.a. Rinde
Dauer ca. 3 Stunden, davon 1,5 Stunden bauen. Strecke wegen lauem Wetter gekürzt
Aufwärmen Kennenlernspiele und Cross Boule mit Holzkugeln
Aufstieg etwas rutschig. Vorsicht ist geboten, kleine Räuber lauern ständig im Gehölz.
Stimmung am Nachmittag super, alle bauen mit, Kinder und Eltern sind mit großer Begeisterung dabei (wem es am Ende mehr Spaß gemacht hat – den Kindern oder den Eltern, bleibt ungewiss)
Vorgehen alle suchen Rinde, bringen Äste und Steine herbei, legen Kurven, bauen eine Rampe und ein Auffangbecken, testen immer und immer wieder die Bahn, bessern aus, bringen noch mehr Material herbei, bauen sogar einen Rindentunnel, verschönern die Kugelbahn mit Blumen und frischen Zweigen und am Ende steht das…
…Ergebnis eine wunderschöne, kurvenreiche Kugelbahn, mindestens 10 Meter lang! Und die Kugeln rollen vom Anfang bis zum Ende durch!
Rekordhalter Noah, der bestimmt 30 Mal die Kugelbahn hinauf und neben der kullernden Kugel wieder hinuntergelaufen ist
Rückweg Wieder ist der Wald voller Gefahren: Immer wieder überfällt eine Kinderbande aus dem Gebüsch heraus die Erwachsenen und fordert zum Stöckeduell heraus.
Ende fröhlich und gut gelaunt um 17 Uhr am Wanderparkplatz
Fazit Eine runde Sache!

Mit ganz wenig Aufwand kann man selbst bei mauem Wetter draußen was Tolles erleben und kreativ sein! Dringende Empfehlung, besonders für Familiengruppen!

Text und Fotos: M. Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)

Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion

Schmieden ist mehr als nur mit dem Hammer auf ein heißes Eisen zu klopfen, diese uralte Technik der Umformung von Metallen wurde sehr anschaulich am 11.05.2025 den Familien mit Kindern vorgeführt.

Manuel Nill von den Museumsleuten der Messerschmiede erzählte die Geschichte der über 140 Jahre alten Schmiedewerkstatt. Mithilfe des Blasebalgs wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von rot über gelb bis weiß wusste der Schmied, welche Temperatur das Eisen gerade besitzt.

Im Verkaufsraum der Schmiede konnten die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz große bis winzig klein angeschaut werden.

Doch nun war es höchste Zeit, dass die Kinder selbst etwas schmiedeten. Im Garten stand eine moderne mobile Schmiede. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhe und Schutzbrille wurden von den Kindern die Rundmaterialien ins Feuer gelegt und nach dem Erreichen der Temperatur auf dem Amboss mit dem Hammer geschmiedet. Nach mehreren Durchläufen entstand langsam eine einfache Messerform. Es folgte das Abkühlen der Messer im Wasser. Die „Rohlinge“ wurden am Schleifstein scharf geschliffen und in den Messerschaft aus Holz eingepresst.

Viele Messer waren Unikate und sahen als Butterbrotmesser toll aus.

Text und Foto: M. Müller, OG Mössingen

Wilde Kräuter, fröhliche Kinder und jede Menge Leckereien – Frühlingshafte Wildkräuterwanderung in Grab

Bei strahlendem Frühlingswetter starteten 14 Familien in Großerlach-Grab am Sonntag, 27.04.2025 auf zur Wildkräuterwanderung.

Dabei wurden ihnen von Miriam Hozak nicht nur die Vielfalt der heimischen Wildkräuter näherbrachte, sondern auch ihre besonderen Eigenschaften erlebbar gemacht.

Von der Brennnessel, die mutig gestreichelt wurde, über das Genießen knuspriger Brennnessel-Chips bis hin zum Spitzwegerich, der als „Indianerpflaster“ seine Heilkräfte zeigte – es gab viel zu entdecken! Das Gänseblümchen begleitete uns mit einem Märchen, während das Wiesenschaumkraut mit seinem würzigen Geschmack überraschte. Auch der Löwenzahn zeigte sich beim Probieren eines Löwenzahnsirups von seiner süßen Seite.

Nach einer bewegten Spielrunde, bei dem alle ihr gesammeltes Wissen unter Beweis stellen konnten, stärkten sich Groß und Klein in der Schwalbenflughalle beim leckeren Mittagessen. Die Spätzle mit Wildkräutersoße waren ein echter Genuss und unterstrichen die kulinarische Vielfalt der gesammelten Kräuter. Zum Abschluss wurde kreativ gearbeitet: Beim Bastelangebot stellten die Teilnehmer ihr eigenes Kräutersalz her, das sie als duftende Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Auch Blütenarmbänder und aus Ton gefertigte Blütenkunstwerke erstellten die Kinder mit viel Kreativität und Begeisterung.

Es war ein wunderbarer Tag voller Entdeckungen, Geschmackserlebnisse und geselligen Momenten. Alle waren begeistert und sind mit strahlenden Augen nach Hause gegangen. Ein großer Dank geht an die Ortsgruppe Grab, die zum Gelingen des Wildkräuter-Tages mit all ihren Kräften beigetragen hat! Ihr seid klasse!

Text: Miriam Hozak (Pädagogische Mitarbeiterin); Fotos: OG Grab

Wir haben den Frühling gesucht und gefunden: in Gomaringen!

Es kam noch besser: wir konnten den Frühling sehen, fühlen, riechen, hören und schmecken.

  • Gleich zu Beginn wurden wir mit Vogelgezwitscher empfangen.
  • Mit dem Stethoskop an der Rinde erklang das Rauschen des Wassers im Baum.
  • Das Wasser im Baum konnte man auch sehen und trinken. Einmal ein kurzer Schnitt am Ast oder eine kleine Bohrung in die Rinde und das Wasser läuft heraus. Das Wasser der Birke schmeckte wesentlich besser als das der Buche.
  • Natürlich konnte man den Frühling auch riechen. Zum Beispiel an den Schlüsselblumen und am Bärlauch.
  • Fühlen ging auch, nämlich die wärmenden Sonnenstrahlen am kalten Morgen.

Oh wie schön ist es doch, wenn jedes Jahr nach dem Winter der Frühling wieder kommt.

Text und Fotos: S. Rilling (OG Gomaringen)