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Am 19. April war auf dem Volkmarsberg ein fröhliches Zwitschern und Piepen zu hören: Die Familiengruppe des Albvereins Oberkochen hatte zu einer Wanderung rund um die heimische Vogelwelt eingeladen. Mit dabei war die Meise Millie, ein Kuscheltier, das die Kinder gleich zu Beginn mit einer kniffligen Frage begrüßte: Wie viele Eier legt eigentlich eine Blaumeise? Die Antworten reichten von einem bis zu sechs Eiern. Umso größer war die Überraschung, als die Kinder spielerisch entdeckten, dass es in guten Jahren sogar bis zu 15 Eier sein können. Wie klein Meiseneier tatsächlich sind, zeigte die pädagogische Mitarbeiterin Michaela Spielmann anschaulich – etwa so groß wie ein Palmkätzchen. Damit die Eier auch sicher gebettet sind, sammelten die Kinder unterwegs weiche Naturmaterialien und polsterten damit Millies Nistkasten gemütlich aus.
Als nächstes bewältigten sie beim Amsel-Stopp einen Parcours in typischer Amselgangart – laufend, hüpfend und mit Hilfe von Mama und Papa sogar „fliegend“. Am Ziel angekommen, wartete auf die kleinen Piepmätze zur Belohnung ein langer Gummiwurm.
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Der weitere Aufstieg zur Volkmarsberghütte war noch einmal spannend: Als „Spatzenkinder“ mussten sich die Teilnehmenden vor Katzen und Falken in Sicherheit bringen. Das meisterten zum Glück alle erfolgreich und erreichten unversehrt die Grillstelle. Dort wurde neben Würstchen auch ein besonderer Knabbersnack über dem Lagerfeuer zubereitet: eine Mischung aus Körnern und Haferflocken, ganz nach Vogelart, verfeinert mit Honig. Dieser verschwand flugs in den kleinen und großen Schnäbeln und wie die Spatzen pfiff es zwar nicht von den Dächern, aber vom Volkmarsberg: „Piep, piep, das war ein toller Nachmittag!“
Wer Lust hat, beim nächsten Naturerlebnis dabei zu sein, ist bei unserer Wanderung „Gänseblümchen-Glück“ am 9. Mai herzlich willkommen.
Text und Fotos: Michaela Spielmann (Pädagogische Mitarbeiterin)


