Walderlebnistag erfreut Groß und Klein

Im Hölltal bei Schwäbisch Gmünd war am 3. Juli sprichwörtlich die Hölle los. Denn zum Walderlebnistag, zu welchem die Albvereinsfamilie unter der Leitung von Michaela Spielmann (päd. Mitarbeiterin im Nordostalb-Gau) und Nina-Maria Banz (Familienreferentin) eingeladen hatte, kamen zwölf Kinder zwischen 0 und 16 Jahren und 17 Eltern und Großeltern.

Nach einer kurzen Kennenlernrunde machten alle Teilnehmer eine kleine Wanderung (ca. 800 m) zum Gelände der Waldspielgruppe, wo die Bewohner des Waldes mit einem Lied begrüßt wurden. Danach ging es weiter ans Ufer eines Baches. Hier sammelten die Familien mit den bereit gestellten Becherlupen Kleintiere oder bastelten Zapfenwaldis (Tannenzapfen an Schnur), die sie dann schwimmen ließen. Sie bauten Floße und bemalten Steine mit buntem Lehm.

Später am Vesperplatz hieß es Händewaschen und Vespern, wobei dieses redlich geteilt wurde. Eine ganze Vespergurke im Tausch gegen ein paar Cracker zum Beispiel. Auch das Tipi aus Ästen, das direkt neben dem Essensplatz stand, wurde mit Begeisterung ausgetestet.

Nach dem Essen wurden die älteren Kids mit Michaela Spielmann in der Naturwerkstatt aktiv und bastelten Musikinstrumente und Spielzeug (z.B. aus Astgabeln, Einweckgummis und Schnur). Währenddessen durften die Kleineren mit Nina-Maria Banz auf einem Waldsofa aus Moos Zwerg Puck und seinen Geschichten lauschen.

Ein besonderes Highlight für die Kleinen war die Lehmkugelbahn. Dabei wurden – teilweise mit Hilfe der Erwachsenen – Kugeln aus Lehm geformt, die dann eine Senke hinunter gerollt werden konnten. Mancher Zwerg kugelte direkt hinterher oder versuchte, in seiner Matschhose zu rutschen. Die Eltern bastelten unterdessen aus Lehm Tiere für einen Zoo. Zum Schluss ging man bei einer Abschiedsrunde nochmal vorbei am Bach und schließlich müde, aber glücklich, nach Hause.

„Derartige Angebote für Familien mit großen und vor allem auch ganz kleinen Kindern stoßen auf großes Interesse. Wir wünschen uns auch in Zukunft solche überregionalen Veranstaltungen im Jahresprogramm und laden die Familiengruppen ein, ihre Veranstaltungen in unserem Jahresprogramm 2017 auch für Familien auszuschreiben, die noch keine Mitglieder sind. Die ist wichtig, um das Fehlen von Familiengruppen vor Ort auszugleichen“, erklärt Familienreferentin Banz.

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Über swaechter

Ich bin freie Journalistin und also solche für die Pressearbeit des Albvereins/Gesamtverein zuständig. Zur Pressearbeit beim Schwäbischen Albverein gehört beispielsweise die Erstellung von Pressemitteilungen und Texten, die Fotobeschaffung, die redaktionelle Arbeit für die Homepage, die Berichterstattung über vereinsinterne Veranstaltungen und Informationsforen, die Zusammenstellung von Presseunterlagen, die Realisierung von Presseterminen und Pressekonferenzen und die Entwicklung von Presseplänen über das Jahr. Außerdem arbeite ich punktuell für verschiedene Verlage als Redakteurin. Weiterhin mache ich projektbezogene Pressearbeit für Unternehmen, Messen sowie Vereine und Verbände. Meine Schwerpunkte sind Umwelt, Naturschutz, Gesundheit, Tourismus, aber auch Facility Management und Kommunaltechnik.